Kunstwerk: Markus Lüpertz – Das Echo des Poseidon

Veröffentlicht am 04. Mai 2016 unter Kunstwerke, Markus Lüpertz

Markus Lüpertz (Mitte) und Hafenchef Erich Staake (rechts)

Markus Lüpertz (Mitte) und Hafenchef Erich Staake (rechts)

Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen der Welt – und ab dem 27. Mai 2016 um eine Attraktion reicher. Dann wird auf der sogenannten Mercatorinsel, der ehemaligen Speditionsinsel in Duisburg-Ruhrort, die Skulptur „Das Echo des Poseidon“ von Markus Lüpertz aufgestellt werden.

Die Insel am Zusammenfluss von Rhein und Rur gelegen und lange Zeit brachliegend, wurde im Zuge des Engagements des Ruhrgebietes als Kulturhauptstadt Europas 2010 neu erschlossen. Markus Lüpertz schuf seine Skulptur anlässlich des 300. Duisburger Hafengeburtstages. Für sie wurde bereits ein 4,5 Meter hoher Sockel aufgestellt.

Markus Lüpertz. Das Echo des Poseidon, Arbeiten am Kunstwerk (c) duisport Rolf Köppen

Markus Lüpertz. Das Echo des Poseidon, Arbeiten am Kunstwerk (c) duisport Rolf Köppen

Insgesamt wird das Ensemble über 10 Meter hoch und damit weithin sichtbar sein. Aus 75 gegossenen Einzelteilen besteht die Skulptur, die derzeit noch zusammengefügt und verschweißt werden. Indes wie die Skulptur letztlich aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Doch hat sich Markus Lüpertz in seinem Werk wiederholt und recht ausführlich mit den antiken Mythologien und ihren Protagonisten auseinandergesetzt. So entstanden in den letzten Jahren unter anderen ein „Apoll“ (1998), die Gruppe „Das Urteil des Paris“ (2002), „Daphne“ (2003), „Mercurius“ (2009) und ein 18 Meter hoher „Herkules“ (2010), der heute von einem Förderturm der einstigen Zeche Nordstern grüßt.

Markus Lüpertz. Das Echo des Poseidon, Aufstellung des 4,5 Meter hohen Skulpturensockels auf der Mercatorinsel (c) duisport Rolf Köppen

Markus Lüpertz. Das Echo des Poseidon, Aufstellung des 4,5 Meter hohen Skulpturensockels auf der Mercatorinsel (c) duisport Rolf Köppen

Die Duisburger Skulptur widmet sich Poseidon, einem Bruder des Zeus, olympische Gottheit, der einen kristallenen Palast in den Tiefen des Meeres bewohnt und, und das passt dann gut auf die Mercatorinsel und ihre Geschichte, bei guter Laune auch schon einmal eine neue Insel erschuf.

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Lüpertz‘ Kunstwerk am 27. Mai 2016 in Duisburg auf der Mercatorinsel enthüllen.

 

 

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