Günther Uecker auf Kuba – letzte Station für „Verletzungen Verbindungen”

Veröffentlicht am 23. November 2014 unter Aktuelles, Ausstellung, Günther Uecker

Günther Uecker: Ausstellung "Heridas - Conexiones" Verletzungen - Verbindungen

Fotos von Afshin Derambakhsh, Düsseldorf

„Diese Ausstellung ist wie ein Selbstbildnis zu verstehen“, sagte Günther Uecker am 14. November 2014 in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Heridas – Conexiones / Injuries – Connections“ (auf Deutsch: Verletzungen – Verbindungen) im Museo Nacional de Bellas Artes, Havanna, Kuba.

 

Die Ausstellung beruht im Wesentlichen auf der Arbeit „Der geschundene Mensch: 14 befriedete Gerätschaften“, die der Künstler von Herbst 1992 bis Frühjahr 1993 für das Institut für Auslandsbeziehungen geschaffen hat. Vermittelt wurde sie durch die „persönliche Initiative von Frau Prof. Dr. Beate Reifenscheid und der Ludwig Stiftung sowie dem Ludwig Institut in Havanna“, wie es im Katalog heißt. Es ist dies die erste Einzelausstellung von Günther Uecker auf Kuba. Rund 100 Gäste, darunter der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Peter Rudolf Scholz, nahmen an der Vernissage im Foyer des Museums sowie dem ersten gemeinsamen Rundgang teil. Beeindruckt von Werken der zeigten sich vor allem die kubanischen Gäste. Die Ausstellung ist bis zum 25. Januar 2015 im Centro Asturiano Museo Nacional de Bellas Artes am Parque Central, zu sehen.

 

Dies stellt die letzte Station der Serie „Verletzungen – Verbindungen“ die in über 80 Orten auf der Welt gezeigt wurde, unter anderem auch im TMOCA Tehran, Iran. Anschließend fließen die Kunstwerke in die Dauerausstellung des eigens Günther Uecker gewidmeten Neubaus in Schwerin ein.

 

Günther Uecker äußerte sich im Jahr 2012 zu dem Werkzyklus und seiner Ausstellung in Tehran in einem ausführlichen Interview mit Christiane Hoffmanns, das Sie hier finden können: Günther Uecker – Verletzungen – Verbindungen, TMOCA, Tehran.

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