Termine Galerie Till Breckner https://www.galerie-breckner.de/kategorie/termine/ Markus Lüpertz, Arnulf Rainer, Christo und Jeanne-Claude, Tony Cragg Wed, 22 Nov 2023 15:26:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.17 https://www.galerie-breckner.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-till_breckner_logo_hoch_rgb_orange-32x32.jpg Termine Galerie Till Breckner https://www.galerie-breckner.de/kategorie/termine/ 32 32 UNWIDERSTEHLICHE HISTORISCHE STRÖMUNG https://www.galerie-breckner.de/katharina-sieverding-unwiderstehliche-historische-stroemung/ Mon, 24 Feb 2020 10:40:48 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=20525 Flüchtlingspolitik, zwischenmenschliche Beziehungen, Gender: Die großen Themen und Konflikte unserer Zeit bilden den Kern von Katharina Sieverdings Werk. Zwischen dem 14. Februar und 6. Juni 2020 präsentiert die DZ BANK zwölf großformatige Fotoarbeiten der Künstlerin unter dem Titel "KATHARINA SIEVERDING – UNWIDERSTEHLICHE HISTORISCHE STRÖMUNG" in Frankfurt am Main.

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Flüchtlingspolitik, zwischenmenschliche Beziehungen, Gender: Die großen Themen und Konflikte unserer Zeit bilden den Kern von Katharina Sieverdings Werk. Sie schlagen sich in monumentalen Fotoarbeiten nieder, mit denen Sieverding die Ausdrucksformen der künstlerischen Fotografie ausschöpft. Zwischen dem 14. Februar und 6. Juni 2020 präsentiert die DZ BANK zwölf dieser großformatigen Fotoarbeiten unter dem Titel „KATHARINA SIEVERDING – UNWIDERSTEHLICHE HISTORISCHE STRÖMUNG“ in Frankfurt am Main.

 Katharina Sieverding, ENCODE XIV, 2006, 275 x 375 cm | Foto: Klaus Mettig
Katharina Sieverding ENCODE XIV 2006 A/D/A, Process, Acrylic, Steel 275 x 375 cm © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst © Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst

Das titelgebende Werk der Ausstellung verdeutlicht die Ambivalenz zwischen Vorbild und Gefahr. Die 1979 entstandene Fotomontage „Unwiderstehliche historische Strömung“ zeigt die Anfangsszene aus der 1940 uraufgeführten Satire „Der große Diktator“ von Charlie Chaplin, die Sieverding mit Anspielungen auf Mao Zedong und die Studentenbewegung in Deutschland zu einer spannungsreichen und hochaktuellen Komposition verbindet. Die Arbeit veranschaulicht die politische Dimension von Sieverdings Schaffen – diese steht im Fokus der Ausstellung.

Sieverding wurde 1944 in Prag geboren. Von 1962 bis 1964 studierte sie Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Anschließend ging sie an die Kunstakademie Düsseldorf, wo sie die Bühnenbild-Klasse von Teo Otto besuchte. 1967 nahm sie das Studium der Bildhauerei bei Joseph Beuys auf, das sie 1972 als Meisterschülerin abschloss. Beuys setzte sich intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und stärkte damit Sieverdings politische Haltung sowie ihr damit verbundenes künstlerisches Schaffen.

Sieverding war mehrfach Teil der Biennale in Venedig, der documenta in Kassel und vieler anderer bekannter Ausstellungen. Zudem wurden ihr zahlreiche Preise verliehen, darunter der Lovis-Corinth-Preis der Stadt Regensburg und der Käthe-Kollwitz-Preis der Berliner Akademie der Künste.


KATHARINA SIEVERDING – UNWIDERSTEHLICHE HISTORISCHE STRÖMUNG
Ausstellung 14.02. – 06.06.2020 | DZ BANK Kunstsammlung – ART FOYER, Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main

 

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Günther Uecker Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin https://www.galerie-breckner.de/guenther-uecker-ausstellung-schwerin/ Mon, 17 Feb 2020 16:49:02 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=20310 Günther Uecker, einer der herausragenden deutschen Künstler mit weltweiter Reputation, wird 90! Die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern ehren den aus Mecklenburg stammenden Künstler mit einer Ausstellung.

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Günther Uecker Ausstellung für einen der herausragenden deutschen Künstler mit weltweiter Reputation, wird 90! Die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern ehren den aus Mecklenburg stammenden Künstler mit einer Ausstellung, die den vielgestaltigen Schweriner Werkbestand in Gänze zeigt.

Günther Uecker, Selbstportrait, 1963 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Günther Uecker, Selbstportrait, 1963 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Günther Uecker, Selbstportrait, 1963 (Ausschnitt) © Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Am 13. März 1930 in Wendorf geboren, studierte Uecker in Wismar, Berlin-Weißensee und Düsseldorf. In den 60er Jahren engagierte er sich gemeinsam mit Heinz Mack und Otto Piene im Kontext der Künstlergruppe ZERO. Mit kinetischen Konstruktionen und der Inszenierung von Licht betrat die Künstlergruppe ZERO Neuland. Uecker kreierte u.a. eine der ersten programmierten und begehbaren Lichtinstallationen.

„In Mecklenburg-Vorpommern haben wir anlässlich des 90. Geburtstags das „Uecker-Jahr“ ausgerufen. Wir feiern den Künstler mit vielfältigen Aktionen und einer Ausstellung, die den vielgestaltigen Schweriner Werkbestand in Gänze zeigt und ihn gleichsam als zentralen Künstler der Nachkriegsavantgarde in den unterschiedlichsten Facetten vorstellt“, sagt Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, über die Präsentation.

2013 erwarb das Staatliche Museum Schwerin 14 Werke des Künstlers aus dem Besitz des Berliner Sammlers Friedel Drautzburg. Die Schweriner Sammlung zeichnet sich in besonderer Weise dadurch aus, dass sie den Weg von den 1960er Jahren, den Nagelreliefs und Feldbildern hin zur Kinetik und den überarbeiteten Fotografien der 1990er Jahre weist.

(Auszug PM Staatliches Museum Schwerin)


GÜNTHER UECKER AUSSTELLUNG
UECKER 90
Eröffnung am 20. Februar 2020, 18 Uhr
Laufzeit vom 21. Februar bis 1. Juni 2020 | Staatliches Museum Schwerin, Alter Garten 3, 19055 Schwerin
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


In Kooperation mit Kunsthalle Rostock

Günther Uecker – Huldigung an Hafez
Ausstellung vom 22.3. bis 19.4.2020

Dom zu Schwerin

Gottesdienst mit Domprediger Volker Mischok in der Thomaskapelle zum biblischen Vers: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…“, (Joh 8,7) unter Betrachtung des Werks von Günther Uecker „Wer wirft den ersten Stein“.
Sonntag, 15.3.2020 um 10 Uhr

Landesbibliothek MV „Günther Uecker“

Das Buch Hiob. Arbeiten von Günther Uecker und Udo Rathke
Ausstellung vom 27.3. bis 30.5.2020
Eröffnung am 26.3.2020 um 19.30 Uhr

UECKER IN SCHWERIN e.V.

Einweihung des Günther Uecker Forschungsinstituts, Schwerin mit einer Festveranstaltung und Vorträgen der ersten drei Schweriner Uecker-Stipendiatinnen in Anwesenheit des Künstlers.
(Der Termin wird in Absprache mit Günther Uecker bekanntgegeben)
neubau-uecker-schwerin.de

Ostseebad Rerik

22.3.2020 ab 15 Uhr im Haus der Begegnung Kösterschün:
Michael Kluth stellt das Buch Poesie der Destruktion vor, anschließend Vorführung des gleichnamigen Films, Besichtigung der Uecker-Ausstellung in der Kösterschün und der von Uecker gefertigten Glocken in der St. Johannes Kirche

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Christo and Jeanne-Claude: Projects 1963–2020. Collection Ingrid & Thomas Jochheim https://www.galerie-breckner.de/christo-and-jeanne-claude-projects-1963-2020-palaispopulaire/ Tue, 28 Jan 2020 09:24:43 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=19512 Mit ihren spektakulären Installationen ziehen Christo und Jeanne-Claude seit Jahrzehnten Menschen in ihren Bann. Ein Vierteljahrhundert nachdem das Künstlerpaar die deutsche Hauptstadt verzaubert hat, feiert das PalaisPopulaire ab dem 6. Mai das Jubiläum des Wrapped Reichstag in Berlin: mit der Ausstellung „Christo […]

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Mit ihren spektakulären Installationen ziehen Christo und Jeanne-Claude seit Jahrzehnten Menschen in ihren Bann. Ein Vierteljahrhundert nachdem das Künstlerpaar die deutsche Hauptstadt verzaubert hat, feiert das PalaisPopulaire ab dem 6. Mai das Jubiläum des Wrapped Reichstag in Berlin: mit der Ausstellung „Christo and Jeanne-Claude: Projects 1963–2020“. Gezeigt werden rund siebzig Werke aus über fünfzig Jahren unermüdlichen Schaffens, darunter Objekte und Zeichnungen sowie Editionen und Druckgrafiken. Entliehen sind diese Arbeiten der Sammlung von Ingrid und Thomas Jochheim, die eine lange Freundschaft mit dem kreativen Duo verbindet.

Christo and Jeanne-Claude, Wrapped Reichstag, Berlin 1971-95, Foto: Wolfgang Volz ©1995 Christo
Christo and Jeanne-Claude, Wrapped Reichstag, Berlin 1971-95, Foto: Wolfgang Volz © 1995 Christo

Kunst am Puls der Zeit

Das Herzstück der Berliner Ausstellung bildet ein Kunstwerk, das die deutsche Politik seit den 1970er-Jahren in heftige Debatten stürzte: Wrapped Reichstag, Project for Berlin. Viele Stimmen sprachen sich vehement gegen die Aktion aus. Den Reichstag zu verhüllen, das sei polarisierend: „Meine Damen und Herren, so etwas tut man schlicht und einfach nicht!“[1], empörte sich Wolfgang Schäuble im Plenum ’94.

Zwei Jahrzehnte sollten vergehen, bis Christo und seine Frau das Symbol deutscher Geschichte endlich verwandeln konnten – in eine imposante, jeder (Bedeutungs-)Schwere enthobene Skulptur aus silbrig schimmerndem Stoff. Innerhalb von 14 Tagen staunten über fünf Millionen Besucher aus aller Welt vereint vor ihrem Anblick. Unter ihnen auch Wolfgang Schäuble, der seine abwehrende Meinung änderte, nachdem er das Kunstereignis miterlebt hatte.


Unübersehbarer Schöpfergeist

Wie alle ihre temporären Aktionen finanzierten Christo und Jeanne-Claude auch die Verhüllung des Reichstages ausschließlich durch den Verkauf von Originalzeichnungen und Editionen. Dass Ingrid und Thomas Jochheim zu den engagiertesten Förderern dieser spektakulären Projekte gehören, zeigt die Ausstellung im Palais Populaire. Hier werden Kunstwerke versammelt, die den unübersehbaren Schöpfergeist des Künstlerpaares aus rund vier Jahrzehnten beinahe lückenlos dokumentieren: Beginnend bei den frühesten Entwürfen der sogenannten Store Fronts bis hin zu Arbeiten, die das Entstehen und Wirken der Surrounded Islands in Miami oder von The Umbrellas in Japan und den USA enthüllen. Entwürfe für die kommende Aktion in Paris sind natürlich auch mit dabei.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


Christo and Jeanne-Claude: Projects 1963–2020. Collection Ingrid & Thomas Jochheim
Ausstellung
6. Mai – 17. August 2020 | PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, 10117 Berlin


[1] Burt Chernow, XTO + J-C, München 2002, S. 448.

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Einzelausstellung Otto Piene „Die Sonne kommt näher“ https://www.galerie-breckner.de/einzelausstellung-otto-piene/ Wed, 22 Jan 2020 14:25:01 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=19338 Mit einer großen Einzelausstellung zu Otto Piene ehrt das Museum Haus Konstruktiv in Zürich einen der größten Avantgardisten des 20. Jahrhunderts. Neben den Elementen Feuer und Luft, widmete der deutsche Künstler sein Lebenswerk vor allem dem kosmischen Licht.

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Mit der großen Einzelausstellung Otto Piene Die Sonne kommt näher ehrt das Museum Haus Konstruktiv in Zürich einen der größten Avantgardisten des 20. Jahrhunderts. Neben den Elementen Feuer und Luft, widmete der deutsche Künstler sein Lebenswerk vor allem dem kosmischen Licht.

Otto Piene, Light and Air, Installationsansicht, Langen Foundation, 2014. (Detail) © 2020, ProLitteris, Zürich; Otto Piene Estate / Sprüth Magers, Berlin

Elementare Kunst

„Die Sonne kommt näher“ durch die frühen Raster-, Rauch- und Feuerbilder, in denen sich Otto Piene neben der Lichtenergie auch mit den elementaren Eigenschaften von Feuer und Luft beschäftigt. Diese experimentellen Bilder verbinden das, was bis dahin unvereinbar schien: Kunst und Wissenschaft.

Piene ist fasziniert vom Blick in den Himmel, von der zerstörerischen, zugleich lebenspendenden Kraft des Universums. Seine Werke beschreibt er deshalb als „[…] Spiegel, von denen Kräfte auf den Menschen übergreifen, Ströme, die sich frei im Raum entfalten, die nicht ebben, sondern fluten.“

An glühende Sterne, pulsierende Planeten oder verkohlte Meteoriten erinnern insbesondere die energiegeladenen Feuerbilder des Künstlers. In ihnen bannt er die Urkraft des Kosmos in (s)einer irdischen Ausdrucksform — Die Ausstellung in Zürich verspricht Phänomenales.

Expansion in die Unendlichkeit

Als erste Bedingung für die Sichtbarkeit von Raum und Materie erkundet Piene das Licht in seinen präzise choreografierten Lichtballetten. In kinetischen Installationen also, in denen Licht durch rotierende, mit Spiegeln versetzte Objekte dringt und durch perforierte Wände in den abgedunkelten Raum scheint. Hier durchflutet der Schein das Dunkel, offenbart die Grenzen des Raumes, nur um diese durch „allseitige Expansion“ wieder zu verschieben und aufzulösen.

Diese Idee der Grenzüberschreitung überträgt Otto Piene wenige Jahre später in die unendliche Weite des Himmels. Dazu entwickelt er, zunächst für den Außenraum bestimmte, aufblasbare Skulpturen, die in rhythmischen Abständen mit Luft gefüllt werden, um dann wieder in sich zusammenzusinken. Von Kunst- oder Sonnenlicht angestrahlt, scheinen diese meist bunten, an Blumen oder Sternschnuppen erinnernden Formen eigenständig zu atmen. „Inflatables“ nennt Otto Piene diese fantastische Anschauung von Luft, die auch im Museum Haus Konstruktiv erfahrbar sein wird.

Otto Piene 2014, Foto: Daniel Biskup

Otto Piene

Otto Piene (1928 in Bad Laasphe–2014 in Berlin) studiert zunächst an der Akademie der Bildenden Künste in München, später an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. 1957 absolviert er ein Philosophiestudium an der Universität zu Köln. Gemeinsam mit Heinz Mack gründet er 1958 die Künstlergruppe ZERO, zu deren Mitgliedern ab 1961 auch Günther Uecker zählt. Gemeinsam propagieren sie in zahlreichen Ausstellungen und Happenings die Stunde Null in der Kunst. Drei Jahre nachdem Piene nach New York übergesiedelt ist, wird er 1968 auf Einladung von György Kepes Stipendiat des neu gegründeten Center of Advanced Visual Studies (CAVS) am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge. Ab 1974 übernimmt er die Leitung der Forschungseinrichtung, die noch heute für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaften und Kunst bekannt ist. Otto Piene verstirbt am 17. Juli 2014 in Berlin.


Die Einzelausstellung Otto Piene im Museum Haus Konstruktiv wird kuratiert von Sabine Schaschl.

Otto Piene. Die Sonne kommt näher
Ausstellung 6.2.–10.5.2020 | Museum Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich


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Christo Film „Walking on Water“ im Skulpturenpark Waldfrieden https://www.galerie-breckner.de/christo-film-walking-on-water-skulpturenpark-waldfrieden/ Fri, 17 Jan 2020 09:05:06 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=19241 Vor dem malerischen Berg­panorama der italienischen Alpen realisierte der legendäre Installations­künstler Christo 2016 auf dem Lago d’Iseo seine „Floating Piers“. Mit leuchtend gelben Stoff­bahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die beiden Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem […]

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Christo und Jeanne-Claude, Floating Piers, Lago D'Iseo 2016
Christo & Jeanne-Claude, Wolfgang Volz, The Floating Piers, Lago d’Iseo – WV 22, 2016 © 2016, Wolfgang Volz

Vor dem malerischen Berg­panorama der italienischen Alpen realisierte der legendäre Installations­künstler Christo 2016 auf dem Lago d’Iseo seine „Floating Piers“. Mit leuchtend gelben Stoff­bahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die beiden Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem Ufer und zeichneten ein abstraktes Kunstwerk in die Landschaft. Das Werk existierte zwar nur für 16 Tage, ermöglichte es aber über 1,2 Millionen Besuchern, über das Wasser zu laufen. Der Film schildert den turbulenten Entstehungs­prozess dieses gigantischen Kunst­werkes, zwischen dessen Idee und Umsetzung über 40 Jahre lagen.


Christo – Walking on Water
Filmvorführung 14.02.2020, 20 Uhr | Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 12, 42285 Wuppertal

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Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in Albanien https://www.galerie-breckner.de/benefizkonzert-zugunsten-der-erdbebenopfer-in-albanien/ Thu, 16 Jan 2020 11:18:14 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=19182 Liebe Freunde der Kunst und Musik, seit dem 25. November letzten Jahres ist Albanien von einer Reihe schwerer Erdbeben bis zu einer Stärke von 6,4 heimgesucht worden. Mindestens 50 Menschen haben ihr Leben verloren, viele Hundert Menschen wurden verletzt und […]

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Liebe Freunde der Kunst und Musik,

seit dem 25. November letzten Jahres ist Albanien von einer Reihe schwerer Erdbeben bis zu einer Stärke von 6,4 heimgesucht worden. Mindestens 50 Menschen haben ihr Leben verloren, viele Hundert Menschen wurden verletzt und noch mehr haben ihr Zuhause verloren. Schicksalsschläge wie diese treffen immer diejenigen besonders hart, die ohnehin am Rande der Existenz leben.

Um die Not der Betroffenen ein wenig lindern zu können, veranstalten wir ein Benefizkonzert, dessen Erlös für Hausprojekte und für die Unterstützung mittelloser Familien eingesetzt wird. Erfolgreiche Musiker albanischer Herkunft führen neben berühmten Klassikern von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach auch herausragende, unbekanntere Stücke – unter anderem von albanischen Komponisten – auf.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Hilfe für die Opfer des Erdbebens. Oder spenden Sie direkt an:

Albanienhilfe Mülheim e.V.
(IBAN DE04 3506 0386 8929 7400 04, Stichwort Erdbeben)

Sie erhalten eine Spendenquittung bei der Angabe Ihrer Adresse. Durch unsere langjährigen Kontakte können wir sicherstellen, dass die Spenden direkt bei den Betroffenen ankommen und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Für inhaltliche Rückfragen zu dem Hilfsprogramm steht Ihnen Werner Helmich (Tel.: 0208 – 39 05 16) persönlich zur Verfügung.

Um Anmeldung unter info@galerie-breckner.de wird gebeten.
An der Abendkasse sind darüber hinaus ebenfalls Eintrittskarten erhältlich.

Benefizkonzert zugunsten der
Erdbebenopfer in Albanien
Sonntag, 2. Februar 2020, 18:00 Uhr


Palais Wittgenstein
Bilker Straße 7–9
40213 Düsseldorf

Eintritt: 25€ an der Abendkasse
Vorbestellung unter info@galerie-breckner.de oder
per Telefon unter 0211 – 54 22 13 10

Der Gesamterlös wird gespendet.

Gesangsunterricht Düsseldorf mit Migena Gjata

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Tony Cragg stellt erstmals Skulpturen in Brasilien aus https://www.galerie-breckner.de/rare-species-tony-cragg-in-brasilien/ Tue, 03 Dec 2019 14:26:42 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=17664 In Chile, Argentinien und Peru waren seine Werke schon zu sehen: Nun stellt der britische Bildhauer Tony Cragg erstmals in einem Museum in Brasilien aus. Zur Eröffnung von „Espécies Raras / Rare Species“ im MuBE – dem Brazilian Museum of […]

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In Chile, Argentinien und Peru waren seine Werke schon zu sehen: Nun stellt der britische Bildhauer Tony Cragg erstmals in einem Museum in Brasilien aus. Zur Eröffnung von „Espécies Raras / Rare Species“ im MuBE – dem Brazilian Museum of Sculpture and Ecology – reiste der international renommierte Künstler am 23. November persönlich an.

Im Fokus der über 40 Skulpturen und rund 70 Zeichnungen umfassenden Ausstellung steht Tony Craggs künstlerisches Schaffen aus den 2000er Jahren. Sie zeigt aber auch emblematische Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren wie Minister (1988) oder Eroded Landscape (1999), eine Assemblage aus hunderten gestapelten, sandgestrahlten Glasgefäßen.

Tony Cragg arbeitet mit einer Vielzahl an Materialien, wie Holz, Bronze, Keramik, Kunststoff, Stahl oder Glas, und macht ihre individuellen formalen Eigenschaften und Bedingungen zum Gegenstand seines kreativen Prozesses. Neben den Grenzen des Bildhauermaterials untersucht er dabei auch dessen ästhetische Qualitäten in Volumen, Oberflächen, Linien und Form. Die Beziehung dieser materialästhetischen Welt zum Menschen denkt er in dieser künstlerischen Auseinandersetzung immer mit.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Tony Cragg. Espécies Raras / Rare Species
Ausstellung 24. November 2019 bis 1. März 2020 | MuBE, São Paulo, Brasilien

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1914/1918 – Das Friedensprojekt in Kalkriese https://www.galerie-breckner.de/1914-1918-das-friedensprojekt-in-kalkriese/ Thu, 28 Nov 2019 10:35:18 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=17413 „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!„, lautet die Devise einer Irrfahrt durch die Kriege: Es kann keinen Krieg geben, der einen anderen beendet. Genau das zeigt die Geschichte in ihrer nüchternen Bilanz. In dem internationalen Kunstprojekt „1914/1918 – Not then, not […]

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„Damals nicht, jetzt nicht, niemals!„, lautet die Devise einer Irrfahrt durch die Kriege: Es kann keinen Krieg geben, der einen anderen beendet. Genau das zeigt die Geschichte in ihrer nüchternen Bilanz. In dem internationalen Kunstprojekt „1914/1918 – Not then, not now, not ever!“ setzten renommierte Künstlerinnen und Künstler deshalb ein gemeinschaftliches Zeichen für den Frieden.

In diesem Jahr jubiliert der Versailler Friedensvertrag, der als Ausgangspunkt für die Gründung des Völkerbundes und später der Vereinten Nationen gilt. Das „Museum und Park Kalkriese“ stellt das internationale Kunstprojekt zu diesem Ereignis zwischen dem 30. November 2019 und dem 16. Februar 2020 aus.

Auf Initiative des Osnabrückers Volker-Johannes Trieb wurden 2018 Kunstschaffende aus 31 am Ersten Weltkrieg beteiligten Nationen dazu aufgerufen, je ein Friedensmahnmal aus einem Eichenholzblock zu gestalten. Anlass für diese Aktion im vergangenen Jahr war das 100-jährige Jubiläum des Waffenstillstandsvertrags von Compiègne, der den Ersten Weltkrieg formal beendete.

„1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals“ wurde erstmals im Reichstagsgebäude anlässlich der Gedenkstunde im Plenum des Deutschen Bundestages präsentiert.

Teilnehmende Künstler:
Aljoscha (Ukraine), Mirosław Bałka (Polen), Jean Boghossian (Armenien), Christian Boltanski (Frankreich), Monica Bonvicini (Italien), Wim Botha (Südafrika), Geta Brătescu (Rumänien), Pedro Cabrita Reis (Portugal), Tony Cragg (Großbritannien), Berlinde De Bruyckere (Belgien), Braco Dimitrijević (Kroatien), Cevdet Erek (Türkei), Fiona Hall (Australien), IRWIN (Slowenien), Ilya und Emilia Kabakov (Russland), Anish Kapoor (Indien), David McCracken (Neuseeland), Hermann Nitsch (Österreich), Roman Ondak (Slowakei), Sándor Pinczehelyi, (Ungarn), Sadaharu Horio (Japan), Sean Scully (Irland), Kiki Smith (USA), Nedko Solakov (Bulgarien), Jana Sterbak (Kanada), Rirkrit Tiravanija (Thailand), Raša Todosijević (Serbien), Günther Uecker (Deutschland), Costas Varotsos (Griechenland), Huang Yong Ping (China), Jana Želibská (Tschechien).

1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!
Ausstellung 30. November 2019 bis 16. Februar 2020 | VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land gGmbH – Museum und Park Kalkriese, Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese


Bildnachweise (v. l. n. r.):
Belgien: Berlinde De Bruyckere, Maquette Anderlecht, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Türkei: Cevdet Erek, Region Without Borders, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Armenien: Jean Boghossian, Double World, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Slowakei: Roman Ondak, Raw War, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke

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Ausstellung Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation https://www.galerie-breckner.de/in-the-making-ilya-emilia-kabakov-von-zeichnung-zu-installation/ Mon, 14 Oct 2019 08:51:10 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=13099 Ab dem 17. Oktober beleuchtet die Ausstellung „In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation“ im Berliner Museum für Architekturzeichnung das wechselwirkende Verhältnis zwischen Architektur und Installation im Werk von Ilya und Emilia Kabakov. Seit Ende der […]

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The Red Wagon, 1991, Buntstift, Aquarell, Tusche, 28 × 41 cm
© Ilya and Emilia Kabakov

Ab dem 17. Oktober beleuchtet die Ausstellung „In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation“ im Berliner Museum für Architekturzeichnung das wechselwirkende Verhältnis zwischen Architektur und Installation im Werk von Ilya und Emilia Kabakov.

Seit Ende der 1980er Jahre konzipieren Ilya und Emilia Kabakov fantastische Kunsträume. Sie selbst bezeichnen diese als „totale“ Installationen, da der Betrachter auf allen Ebenen der Wahrnehmung in das Kunstwerk eintaucht.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Skizzen und Zeichnungen zu den berühmten Installationen von Ilya und Emilia Kabakov, wie The Toilet, die 1992 auf der documenta IX in Kassel errichtet wurde, The Palace of Projects, der heute in der Zeche Zollverein aufgebaut ist, und The Red Pavilion, der auf der 45. Biennale in Venedig 1993 ausgestellt wurde. Neben den Zeichnungen für gebaute Werke sowie Bühnenbildern für das Theater sind zahlreiche Ideen für nicht realisierte Installationen zu sehen, wie etwa The Vertical Opera, entworfen für das Guggenheim Museum.

Die meisten der ausgestellten Arbeiten sind nicht Ausdruck des Gedankenprozesses, der zu den großformatigen Installationen geführt hat, sondern halten Ideen fest, die von Anfang an in den Köpfen des Künstlerpaars existieren und durch Ilya Kabakov auf dem Papier umgesetzt werden.


In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation
Ausstellung 17.10.2019 – 23.02.2020 | Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung, Christinenstraße 18A, 10119 Berlin

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Markus Lüpertz enthüllt seine Leda Skulptur https://www.galerie-breckner.de/markus-luepertz-enthuellt-leda/ Thu, 26 Sep 2019 08:24:18 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=13105 Markus Lüpertz enthüllt Leda – Einweihung der gleichnamigen Skulptur f am Samstag, den 21. September 2019 am Rheinufer der Stadt Monheim. Seit 1939 trägt die Stadt Monheim am Rhein die »Gänseliesel« im Wappen. Nun hat sich Markus Lüpertz der Monheimer […]

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Markus Lüpertz enthüllt Leda – Einweihung der gleichnamigen Skulptur f am Samstag, den 21. September 2019 am Rheinufer der Stadt Monheim.

Markus Lüpertz, Leda, 2019 | Foto: Jack Kulcke

Für das Monheimer Rheinufer hat Markus Lüpertz das Wahrzeichen der Stadt, die „Gänseliesel“, neu interpretiert. Foto: Jack Kulcke

Seit 1939 trägt die Stadt Monheim am Rhein die »Gänseliesel« im Wappen. Nun hat sich Markus Lüpertz der Monheimer Symbolfigur angenommen und für das städtische Rheinufer neu interpretiert. Am vergangenen Samstag, den 21. September, enthüllte der Künstler die Monheimer »Gänseliesel« in Gestalt der mythologischen »Leda«. Hunderte Kunstfreunde waren zur Einweihung der Skulptur an den Rhein gekommen.

Vor strahlend blauem Himmel erschien die Figur der »Leda« wie ein modernes Gemälde. In gleißend helles Sonnenlicht getaucht, setzte sich die Kontur der Skulptur an diesem Samstagvormittag so scharf von ihrem Hintergrund ab, dass es schien, als habe Markus Lüpertz sie in den Himmel eingemalt.

Angelehnt an die Monheimer »Gänseliesel« als Wappenmotiv und bedeutendes Wahrzeichen der Stadt verwirklichte Markus Lüpertz eine athletische Frau, die zärtlich von einer Gans liebkost wird. Den Arbeits- und Entstehungsprozess der monumentalen Skulptur zeichnet die begleitende Ausstellung »Markus Lüpertz – Gänseliesel trifft Leda« in den gegenüberliegenden Hallen der Kulturraffinerie K714 nach. Zur Finissage am 31. Oktober werden Markus Lüpertz und die Free-Jazz Band TTT spielen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Zur Finissage erscheint ein Katalog.

Markus Lüpertz – Gänseliesel trifft Leda
Ausstellung 
21.09.2019 – 31.10.2019 | Kulturraffinerie K714, Rheinparkallee, Monheim am Rhein


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