1914/1918 – Das Friedensprojekt in Kalkriese

Veröffentlicht am 28. November 2019, aktualisiert am 27. Oktober 2020 unter Aktuell, Aktuelles, Ausstellungen, Termine

Damals nicht, jetzt nicht, niemals!„, lautet die Devise einer Irrfahrt durch die Kriege: Es kann keinen Krieg geben, der einen anderen beendet. Genau das zeigt die Geschichte in ihrer nüchternen Bilanz. In dem internationalen Kunstprojekt „1914/1918 – Not then, not now, not ever!“ setzten renommierte Künstlerinnen und Künstler deshalb ein gemeinschaftliches Zeichen für den Frieden.

In diesem Jahr jubiliert der Versailler Friedensvertrag, der als Ausgangspunkt für die Gründung des Völkerbundes und später der Vereinten Nationen gilt. Das „Museum und Park Kalkriese“ stellt das internationale Kunstprojekt zu diesem Ereignis zwischen dem 30. November 2019 und dem 16. Februar 2020 aus.

Auf Initiative des Osnabrückers Volker-Johannes Trieb wurden 2018 Kunstschaffende aus 31 am Ersten Weltkrieg beteiligten Nationen dazu aufgerufen, je ein Friedensmahnmal aus einem Eichenholzblock zu gestalten. Anlass für diese Aktion im vergangenen Jahr war das 100-jährige Jubiläum des Waffenstillstandsvertrags von Compiègne, der den Ersten Weltkrieg formal beendete.

„1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals“ wurde erstmals im Reichstagsgebäude anlässlich der Gedenkstunde im Plenum des Deutschen Bundestages präsentiert.

Teilnehmende Künstler:
Aljoscha (Ukraine), Mirosław Bałka (Polen), Jean Boghossian (Armenien), Christian Boltanski (Frankreich), Monica Bonvicini (Italien), Wim Botha (Südafrika), Geta Brătescu (Rumänien), Pedro Cabrita Reis (Portugal), Tony Cragg (Großbritannien), Berlinde De Bruyckere (Belgien), Braco Dimitrijević (Kroatien), Cevdet Erek (Türkei), Fiona Hall (Australien), IRWIN (Slowenien), Ilya und Emilia Kabakov (Russland), Anish Kapoor (Indien), David McCracken (Neuseeland), Hermann Nitsch (Österreich), Roman Ondak (Slowakei), Sándor Pinczehelyi, (Ungarn), Sadaharu Horio (Japan), Sean Scully (Irland), Kiki Smith (USA), Nedko Solakov (Bulgarien), Jana Sterbak (Kanada), Rirkrit Tiravanija (Thailand), Raša Todosijević (Serbien), Günther Uecker (Deutschland), Costas Varotsos (Griechenland), Huang Yong Ping (China), Jana Želibská (Tschechien).

1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!
Ausstellung 30. November 2019 bis 16. Februar 2020 | VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land gGmbH – Museum und Park Kalkriese, Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese


Bildnachweise (v. l. n. r.):
Belgien: Berlinde De Bruyckere, Maquette Anderlecht, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Türkei: Cevdet Erek, Region Without Borders, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Armenien: Jean Boghossian, Double World, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke; Slowakei: Roman Ondak, Raw War, 2018 © Courtesy of the artist | Foto: Jack Kulcke

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