Andreas Mühe – https://www.galerie-breckner.de/kategorie/andreas-muehe/ Markus Lüpertz, Arnulf Rainer, Christo und Jeanne-Claude, Tony Cragg Thu, 27 Jan 2022 13:57:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.galerie-breckner.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-till_breckner_logo_hoch_rgb_orange-32x32.jpg Andreas Mühe – https://www.galerie-breckner.de/kategorie/andreas-muehe/ 32 32 Über zwei Landstreicher: Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein https://www.galerie-breckner.de/andreas-muehe-und-emmanuel-bornstein/ Tue, 12 May 2020 12:35:46 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=23153 Geschichte und ihre Traumata, Leben und Tod, Erinnerung und Vergessen: Themen, die das Sujet von Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein prägen.

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Andreas Mühe Emmanuel Bornstein – Die Ausstellung Vladimir & Estragon, die auf Samuel Becketts Theaterstück „Warten auf Godot“ rekurriert, wird am 15.Mai 2020 eröffnet.

Ausstellung, Skulpturenforum Hermann Noack, Wladimir und Estragon.  Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein

Ausstellung, Skulpturenforum Hermann Noack, Wladimir und Estragon. Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein

Geschichte und ihre Traumata, Leben und Tod, Erinnerung und Vergessen: Themen, die das Sujet von Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein prägen. Der Fotograf und der Maler sind schon lange befreundet. Für die Doppelschau „Vladimir & Estragon“ im Skulpturenforum Hermann Noack schließen sie sich nun auch künstlerisch zusammen. Die Ausstellung, die auf Samuel Becketts Theaterstück „Warten auf Godot“ rekurriert, wird am 15. Mai in Berlin eröffnet.

Für ihr gemeinsames Projekt in Berlin bringen der deutsche Fotograf und der französische Maler jeweils Teile eines Werkkomplexes aus ihrem aktuellen Schaffen zusammen. Während Mühe sein vielbeachtetes Projekt „Mischpoche“ weiterführt und hierfür neu entstandene Porzellanskulpturen präsentiert, stellt Bornstein dem einen Ausschnitt aus seinem Porträtzyklus „Another Heavenly Day“ sowie Gemälde aus der Serie „Vaterfigur“ gegenüber.

Veranstaltet wird die Ausstellung von Avitall Gerstetter und Samuel Urbanik, die sich mit ihrem Salon Avitall und anderen Projekten dafür engagieren, jüdische Kultur als authentischen, wichtigen Teil der Berliner Gesellschaft erlebbar zu machen.


Vladimir & Estragon. Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein
Eröffnung
15. Mai 2020, 12:00 – 20:00 Uhr | Ausstellung 18. Mai – 12. Juli 2020
Skulpturenforum Hermann Noack, Am Spreebord 9a, 10589 Berlin

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Andreas Mühe fängt den Zauber der Elbphilharmonie ein https://www.galerie-breckner.de/andreas-muhe-edition-fur-db-mobil/ Mon, 02 Jan 2017 12:03:01 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=6014 Hamburgs neues Herz beginnt zu schlagen. Am 11. Januar wird nach 13-jähriger Bauzeit (sechs mehr als vorgesehen) die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Doch alle Querelen scheinen vergessen. Die Euphorie ist nicht nur in der Hansestadt riesig. Das Gebäude ist tatsächlich so […]

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Hamburgs neues Herz beginnt zu schlagen. Am 11. Januar wird nach 13-jähriger Bauzeit (sechs mehr als vorgesehen) die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Doch alle Querelen scheinen vergessen. Die Euphorie ist nicht nur in der Hansestadt riesig. Das Gebäude ist tatsächlich so spektakulär und bürgernah wie gehofft und die Akustik ein weltweit einzigartiges Erlebnis, wie man hört. All dem versucht der Berliner Fotokünstler Andreas Mühe Rechnung zu tragen in seiner exklusiv für DB MOBIL entstandenen Edition. Und es gelingt ihm auf eindrucksvolle Weise, nicht nur den grandiosen Bau adäquat zu „porträtieren“, sondern darin zugleich jene ins Bild zu setzen, die ihn zum Klingen bringen sollen – und werden.

„Die Aufstellung“ lautet der Titel von Andreas Mühes Edition. Im zwar noch leeren und trotzdem beeindruckenden Großen Konzertsaal stehen die Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchesters eng beieinander, die Arme auf den Schultern des Nachbarn. Der „Klangkörper“ eint sich, wird eins. Kein Musiker sieht direkt in die Kamera. So als wollten sie mit dem Saal, der immerhin 2.150 Plätze hat, verschmelzen. Dazu passt, dass der Blick des Fotografen auf die Ränge, die sich wie die Terrassen in einem Weinberg um die tief und zentral liegende Bühne gruppieren, und auf die gigantische Orgel gerichtet ist. Denn auch diese stellt sich nicht thronend in den Vordergrund, sondern mitten hinein in die Architektur des Konzertsaals. So entsteht ein geradezu intimer Moment, der einerseits Verheißung auf spannende, musikalische Erlebnisse bedeutet und andererseits den bürgerlichen, publikumsnahen Charakter mitträgt, dem sich die Elbphilharmonie verpflichtet fühlt

Making-Off © Philipp Balkenhol

Making-Off © Foto: Philipp Balkenhol

Am 11. Januar werden die Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchesters das Eröffnungskonzert vor 2.150 Gästen unter Leitung ihres Chefdirigenten Thomas Hengelbrock spielen. Hengelbrock freut sich schon sehr auf die nervenaufreibende Premiere: „Dieser Raum nimmt einen sofort gefangen – man möchte eigentlich nirgendwo anders mehr sein. Wir haben mit der Elbphilharmonie wirklich die große Stradivari unter den Konzertsälen.“

Die Fotoedition von Andreas Mühe ist in einer streng limitierten Auflage von 25 Exemplaren nur für kurze Zeit bei DB Mobil erhältlich. Jedes Werk wird vom Künstler handsigniert und nummeriert. Sie können „Die Aufstellung“ exklusiv hier bestellen!

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Markus Lüpertz und Andreas Mühe in der Kunsthalle Rostock https://www.galerie-breckner.de/markus-lupertz-und-andreas-muehe-der-kunsthalle-rostock/ Thu, 24 Nov 2016 09:36:52 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=5749 Andreas Mühe und Markus Lüpertz - der eine Fotograf, der andere Maler, der eine Ende der 1970er Jahre in Ostdeutschland geboren, der andere in den 1940er Jahren in Westdeutschland aufgewachsen - auf den ersten Blick könnten die Positionen unterschiedlicher nicht sein.

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Andreas Mühe © Sebastian Treytnar, Pankow 2013

Andreas Mühe © Sebastian Treytnar, Pankow 2013

Markus Lüpertz und Andreas Mühe – der eine Fotograf, der andere Maler, der eine Ende der 1970er Jahre in Ostdeutschland geboren, der andere in den 1940er Jahren in Westdeutschland aufgewachsen – auf den ersten Blick könnten die Positionen unterschiedlicher nicht sein. Daher ist es umso erstaunlicher, dass diese beiden Künstler entschieden haben, unter dem Titel Ancien Régime 2016 gemeinsam in der Kunsthalle Rostock auszustellen.

Andreas Mühe, aufgewachsen in der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung, überträgt seine ästhetischen Erfahrungen dieses Genres in die Fotografie. Mit dem präzisen Einsatz von Licht, dem Herausarbeiten einer speziellen Farbigkeit und seinem Gespür für den Bildaufbau, der sich mehr mit dem Spiel des Pathos beschäftigt, als mit der Übertragung einer realen Szene, schafft er verführerisch-schöne Bilder. In seiner bereits bekannten Serie „Obersalzberg“ widmet er sich der provokanten Ästhetik des Nationalsozialismus, die sich in Körperhaltung, Gestus, Kleidung, aber auch Perspektive und Lichtsetzung ausdrückt. Mühe verwendet malerische Mittel in seiner Fotografie und schafft somit den Bruch zur Realität und den Ausblick ins Imaginäre. Neben der bereits bekannten Obersalzberg-Serie wird Mühe neue Arbeiten präsentieren, die in ihrer Bildsprache das Sujet des Menschen in der Natur aufgreifen. Doch auch hier spielt er mit der deutschen Bildtradition der Romantik und unseren Sehgewohnheiten: er inszeniert den Menschen nicht verloren und kontemplativ in seiner Naturerfahrung, sondern sich seiner Position in der Welt bewusst.

Mit 96 Zeichnungen stellt Markus Lüpertz zum ersten Mal die umfassende Werkserie zum Apoll des Bildhauers Ludwig Münstermann aus; 13 der Arbeiten waren dieses Jahr bereits im Bode Museum Berlin zu sehen. Inspiriert von der im 17 Jh. entstandenen Holzfigur des Apoll aus dem Bode Museum, die ursprünglich Bestandteil eines Orgelprospektes war, schuf Lüpertz seine Blätter direkt vor der Figur. Das zeichnerische Abtasten dieser hageren Männergestalt, die weniger einem klassischen Götterbild ähnelt, als im Halb-Akt, nahezu tänzelnd, stark menschliche Züge trägt, wird zur unnachgiebigen Untersuchung dieser neu-interpretierten antiken Göttergestalt. Lüpertz tritt in einen intensiven Dialog mit der gesamten Kunstgeschichte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Reflexion über Zeit verleihen dem Künstler eine Sonderrolle innerhalb der Gesellschaft: „Der Künstler spielt Zeit-anhalten“, so Lüpertz.

Entkoppelt vom Diktat der Zeit, erlangen beide Künstler eine Autonomie, die sie zwischen den Zeiten wandern lässt. In der Ausstellung Ancien Régime 2016 lassen Mühe und Lüpertz die Erwartungen der Betrachter mit ihrem Spiel historischer Bildtraditionen und tradierten Sehgewohnheiten kollidieren. (Quelle: Pressetext)

Ausstellungsinformationen:

Ausstellung: Ancien Regime – Markus Lüpertz und Andreas Mühe

Vom 24.09.2016 – 04.12.2016

Kunsthalle Rostock

Hamburger Straße 40

18069 Rostock

www.kunsthallerostock.de

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Ausstellung: Andreas Mühe – Pathos als Distanz https://www.galerie-breckner.de/ausstellung-andreas-muhe-pathos-als-distanz-2/ Thu, 04 May 2017 09:52:06 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=6989 Mit Andreas Mühe (*1979 Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen vom 19. Mai bis 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende Œuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

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Andreas Mühe: Kreidefelsen, 2014 aus der Serie: Neue Romantik © VG Bildkunst Bonn 2017

Andreas Mühe: Kreidefelsen, 2014 aus der Serie: Neue Romantik © VG Bildkunst Bonn 2017

Mit Andreas Mühe (*1979 Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen vom 19. Mai bis 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende Œuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen Andreas Mühe und Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie, inszenierte Ausstellung »Pathos als Distanz« unternimmt den Versuch eines Deutschlandbildes aus den Augen des Künstlers. Arbeiten aus allen Werkkomplexen Andreas Mühes finden im vom »Großen Festsaal« des Hamburger Rathauses inspirierten Hauptraum der Ausstellung im Zentrum des Hauses der Photographie in einer einzigartigen Inszenierung zusammen. Wie selbstverständlich werden Bezüge unter den Bildern aus bekannten Werkzyklen wie »Neue Romantik«, »Obersalzberg« oder »A.M.« aber auch bisher unveröffentlichte Arbeiten aus »Wald« oder »Jagd« sichtbar.

Drei gesonderte Kabinette stellen in intimeren Rahmen Arbeiten aus drei Werkkomplexen vor, die als geschlossene Serien gezeigt werden, darunter »Haltung«. Seine Werke beschäftigen sich mit Stimmungsklischees der Deutschen, Überhöhungen, Inszenierungen und Brechungen des Machtvollen. Jenseits von Heldenposen entsteht dabei bildnerisch geheimnisvolle Präsenz, so etwa in den Fotografien des Arbeitszimmers von Konrad Adenauer, den Häusern der DDR-Oberen in Wandlitz, dem italienischen Botschafter in seiner Vertretung oder den akribisch choreografierten Portraits von Künstlern und Politikern.

Die Fotografie wird bei Mühe zum Werkzeug, das einerseits geheimnisvolles »Pathos« und andererseits »Distanz« evoziert, um solch etablierte Bildformeln des Übertriebenen und der Distinktion zugleich aufs Korn zu nehmen. Formal ein Konzeptfotograf, der mit Bezug auf die Kunstgeschichte Sujets auflädt, ist Andreas Mühe doch inhaltlich ein Archäologe, der oftmals das, was unser kollektives Bewusstsein ausmacht,
freilegt. Der historische Kontext der Bilder verwischt, die Frage nach der Wiederholbarkeit des Momentums – gerade in der Fotografie eine ewige – wird in seinen Arbeiten sichtbar.

Mühes Arbeiten verführen zu einem spontanen Urteil. Erst der genaue Blick verifiziert, ob es sich um eine subjektive Wirklichkeit handelt. Dass Andreas Mühe dabei aus seiner Biografie essentielle Wahrnehmungen schöpft und in Bilder umsetzt, steht dabei in keinem Widerspruch: Das Schöne, das Nähe schafft, wird gefüllt mit Inhalten, die innehalten lassen und Distanz schaffen. So entstehen Bilder aus einer rotierenden Gegenwart mit dem Blick zurück nach vorn. (Quelle: Pressetext)

AUSSTELLUNG:
Andreas Mühe – Pathos als Distanz
19. Mai – 20. August 2017

Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie
Deichtorstr. 1-2
20095 Hamburg
www.deichtorhallen.de

ERÖFFNUNG
Am Donnerstag, 18. Mai 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie. Es sprechen:
• Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der freien und Hansestadt Hamburg
• Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg
• Benita von Maltzahn, Leitung Kultur und Gesellschaft der Volkswagen Aktiengesellschaft
• Ingo Taubhorn, Kurator Haus der Photographie

Andreas Mühe: 2010, 2016 © VG Bildkunst Bonn 2017 Andreas Mühe: Handschuh, 2012 aus der Serie: Obersalzberg © VG Bildkunst Bonn 2017 Andreas Mühe: Kreidefelsen, 2014 aus der Serie: Neue Romantik © VG Bildkunst Bonn 2017 Andreas Mühe © Sebastian Treytnar, Pankow 2013 Andreas Mühe: Totilas II, 2013 © VG Bildkunst Bonn 2017

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