Ilya und Emilia Kabakov https://www.galerie-breckner.de/kategorie/ilya-und-emilia-kabakov/ Markus Lüpertz, Arnulf Rainer, Christo und Jeanne-Claude, Tony Cragg Thu, 27 Jan 2022 14:02:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.17 https://www.galerie-breckner.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-till_breckner_logo_hoch_rgb_orange-32x32.jpg Ilya und Emilia Kabakov https://www.galerie-breckner.de/kategorie/ilya-und-emilia-kabakov/ 32 32 Ausstellung Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation https://www.galerie-breckner.de/in-the-making-ilya-emilia-kabakov-von-zeichnung-zu-installation/ Mon, 14 Oct 2019 08:51:10 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=13099 Ab dem 17. Oktober beleuchtet die Ausstellung „In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation“ im Berliner Museum für Architekturzeichnung das wechselwirkende Verhältnis zwischen Architektur und Installation im Werk von Ilya und Emilia Kabakov. Seit Ende der […]

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The Red Wagon, 1991, Buntstift, Aquarell, Tusche, 28 × 41 cm
© Ilya and Emilia Kabakov

Ab dem 17. Oktober beleuchtet die Ausstellung „In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation“ im Berliner Museum für Architekturzeichnung das wechselwirkende Verhältnis zwischen Architektur und Installation im Werk von Ilya und Emilia Kabakov.

Seit Ende der 1980er Jahre konzipieren Ilya und Emilia Kabakov fantastische Kunsträume. Sie selbst bezeichnen diese als „totale“ Installationen, da der Betrachter auf allen Ebenen der Wahrnehmung in das Kunstwerk eintaucht.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Skizzen und Zeichnungen zu den berühmten Installationen von Ilya und Emilia Kabakov, wie The Toilet, die 1992 auf der documenta IX in Kassel errichtet wurde, The Palace of Projects, der heute in der Zeche Zollverein aufgebaut ist, und The Red Pavilion, der auf der 45. Biennale in Venedig 1993 ausgestellt wurde. Neben den Zeichnungen für gebaute Werke sowie Bühnenbildern für das Theater sind zahlreiche Ideen für nicht realisierte Installationen zu sehen, wie etwa The Vertical Opera, entworfen für das Guggenheim Museum.

Die meisten der ausgestellten Arbeiten sind nicht Ausdruck des Gedankenprozesses, der zu den großformatigen Installationen geführt hat, sondern halten Ideen fest, die von Anfang an in den Köpfen des Künstlerpaars existieren und durch Ilya Kabakov auf dem Papier umgesetzt werden.


In the Making: Ilya & Emilia Kabakov. Von Zeichnung zu Installation
Ausstellung 17.10.2019 – 23.02.2020 | Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung, Christinenstraße 18A, 10119 Berlin

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Ilya & Emilia Kabakov – Ship of Tolerance – Premiere in Jülich https://www.galerie-breckner.de/ilya-emilia-kabakov-ship-of-tolerance-premiere-in-juelich/ Thu, 26 Sep 2019 07:51:35 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=13097 Im Brückenkopfpark Jülich (Kreis Düren) hat das »Ship of Tolerance« von Ilya und Emilia Kabakov seinen ersten dauerhaften Heimathafen in Deutschland gefunden. Mit einem fulminanten Fest für Toleranz und Menschlichkeit eröffneten Emilia Kabakov, Landrat Wolfgang Spelthahn und das Projektteam des […]

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Im Brückenkopfpark Jülich (Kreis Düren) hat das »Ship of Tolerance« von Ilya und Emilia Kabakov seinen ersten dauerhaften Heimathafen in Deutschland gefunden. Mit einem fulminanten Fest für Toleranz und Menschlichkeit eröffneten Emilia Kabakov, Landrat Wolfgang Spelthahn und das Projektteam des Dürener Landkreises am 25. August das gemeinschaftliche Kunstwerk.

Ship of Tolerance, Jülich (Kreis Düren)

Foto: Kreis Düren

Über 100 Kunstwerke von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Region wurden für das Dürener »Ship of Tolerance« ausgewählt. Ihre Kunstwerke vollenden das von Ilya & Emilia Kabakov initiierte, künstlerische Konzept und reihen sich in ein weltweites Gesamtwerk ein: Seit 2005 wurde das Schiff schon in Städten wie Moskau, Rom, London, dem schweizerischen Zug oder Havanna umgesetzt.

Mit dem Stück »Sinn(e) für die Freiheit« setzte das »exART Musiktheater« vom Franziskus-Gymnasium in Vossenack zur Einweihung ein Zeichen für Menschlichkeit und Respekt. Mit ihrer szenischen Darstellung nach dem Text »Schiffbruch, Brandung und Brücken« von Heiko Westerburg, gelang es den Schülerinnen und Schülern erfolgreich, das Publikum in die richtige Stimmung zu versetzen. In einen Zustand, in denen sich die Menschen ihrer »Sehnsüchte, Ängste, Freiheits- und Ohnmachtsgefühle« bewusst werden, dabei die Möglichkeit, Zuflucht in »heilsamen Häfen« zu finden, aber stets im Blick behalten: »Denn Häfen können Brücken sein zwischen Menschen, zwischen Kulturen, zwischen Erdteilen.«

Nach der anschließenden Begrüßung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und Emilia Kabakov, ließen hunderte Besucher bunte Luftballons in den Himmel steigen, um diese friedliche Botschaft zu bestärken. Vor dem gehissten Segel bot sich ein wunderbares Bild, das Gemeinschaft trotz oder gerade wegen Diversität zum Ausdruck brachte. »Wir hoffen, dass in Zukunft die Kinder tolerant, friedlich und ohne Angst gegenüber anderen aufwachsen«, gab Künstlerin Emilia Kabakov als Wunsch mit auf den Weg.

Das »Ship of Tolerance« wird als sichtbares Symbol für Menschlichkeit und Toleranz dauerhaft im Jülicher Brückenkopfpark (Landkreis Düren) stehen bleiben.

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Projekt des Künstlerehepaares Kabakov macht Station im Kreis Düren https://www.galerie-breckner.de/kabakov-ship-of-tolerance-dueren/ Thu, 09 May 2019 09:43:04 +0000 https://www.galerie-breckner.de/?p=9917 Im Sommer 2019 macht das „Ship of Tolerance“ von Ilya und Emilia Kabakov im Brückenkopfpark in Jülich Station. Bis heute machte das Friedensschiff an elf Stationen in acht unterschiedlichen Ländern halt. Zuletzt war es in Rostock zu sehen – nun […]

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Im Sommer 2019 macht das „Ship of Tolerance“ von Ilya und Emilia Kabakov im Brückenkopfpark in Jülich Station. Bis heute machte das Friedensschiff an elf Stationen in acht unterschiedlichen Ländern halt. Zuletzt war es in Rostock zu sehen – nun hisst es zum zweiten Mal die Segel in deutschem Gefilde und macht Kurs auf Toleranz und Respekt.

Ilya und Emilia Kabakov gehören zu den Galionsfiguren der internationalen Kunstszene. Mit Ihren immersiven Installationen stellen sie seit Jahrzehnten das Verhältnis zwischen Realität und Fantasie infrage. Und das nur, um Menschen dazu zu bewegen, in andere Welten einzutauchen. Mit dem Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ kartieren die beiden Künstler das Verständnis über Gemeinschaft neu und machen Menschen unterschiedlichster Herkunft zum Teil Ihres Entwurfs.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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Ilya und Emilia Kabakov – Galerie Breckner bringt Ship of Tolerance nach Rostock https://www.galerie-breckner.de/ilya-und-emilia-kabakov-ship-of-tolerance-fuer-rostock/ Wed, 18 Apr 2018 12:01:45 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=8639 Das Ship of Tolerance, ein weltumspannendes Kunstprojekt des Künstlerehepaares Ilya & Emilia Kabakov, kann durch die Initiative der Kunsthalle Rostock erstmals in Deutschland gezeigt werden.  Am 17.04.2018 fand im Fracht- und Fischereihafen Rostock das zweite Pressegespräch der Kunsthalle Rostock zum Projekt "Ship of Tolerance" statt.

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Das Ship of Tolerance, ein weltumspannendes Kunstprojekt des Künstlerehepaares Ilya & Emilia Kabakov, kann durch die Initiative der Kunsthalle Rostock und der Galerie Breckner erstmals in Deutschland gezeigt werden.  Am 17.04.2018 fand im Fracht- und Fischereihafen Rostock das zweite Pressegespräch der Kunsthalle Rostock zum Projekt „Ship of Tolerance“ statt.

Schiffskonstruktion in Rostock, © SoT Team Rostock

Unter dem Motto „Das Schiff nimmt Form an“ ging es um die Fertigstellung des Schiffkörpers. Unter Anwesenheit vieler Unterstützer und Medienpartner wurden der Mast, sowie die ersten fünf Segel an den Schiffskörper angebracht.

Mit den aus Manchester eingeflogenen Assistenten der Künstler Ilja und Emilia Kabakov, fiel der Startschuss des Baus am 09.04.2018. Im Rahmen des Projektes wird es das neunte Schiff für das Team um David Harold sein, welches von ihnen zusammensetzt wird. Lediglich Fotos vergangener Bauten dienen zur Orientierung, da sie durch ihre langjährige Erfahrung keinerlei Baupläne benötigen. Die Arbeiten begannen am Morgen des 09.04.2018 in der Kaistraße 3 im Rostocker Fracht- und Fischereihafen. Am ersten Tag wurde bereits die Grundplatte fertiggestellt sowie eine große Anzahl von Einzelteilen zur Montage angefertigt. Ab dem zweiten Tag des 14-tägigen Bauprojektes ermöglichte die Handwerkskammer die Teilnahme eines Lehrlings der lokal ansässigen Tischlerei Meinert.
Bis Sonntag den 22.04.2018 soll das Schiff fertiggestellt werden.

Am 19. Mai 2018 wird das Holzschiff, welches unter Beteiligung von freiwilligen Helfern neu entsteht, im Rahmen des 13. MV-Tages eingeweiht und geht im Rostocker Stadthafen vor Anker.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier

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Monopol Online: Kabakovs Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ 2018 in Rostock https://www.galerie-breckner.de/monopol-online-kabakovs-kunstprojekt-ship-of-tolerance-2018-in-rostock/ Mon, 13 Nov 2017 13:15:18 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=8016 Das globale Kunstprojekt "Ship of Tolerance" wird zum 800. Geburtstag Rostocks im kommenden Jahr mehrere Monate im Stadthafen der Hansestadt liegen. Es sei das erste Mal, dass ein "Ship of Tolerance" in Deutschland gezeigt werde, sagte der Initiator und Chef der Rostocker Kunsthalle, Jörg-Uwe Neumann, am Freitag. Gebaut wird das neue Schiff auf dem IGA-Gelände.

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Das globale Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ wird zum 800. Geburtstag Rostocks im kommenden Jahr mehrere Monate im Stadthafen der Hansestadt liegen

Es sei das erste Mal, dass ein „Ship of Tolerance“ in Deutschland gezeigt werde, sagte der Initiator und Chef der Rostocker Kunsthalle, Jörg-Uwe Neumann, am Freitag. Gebaut wird das neue Schiff auf dem IGA-Gelände.

Ilya und Emilia Kabakov "The Ship of Tolerance, Zug", 2016. Fotos: Jens Krauer

Ilya und Emilia Kabakov „The Ship of Tolerance, Zug“, 2016. Fotos: Jens Krauer

Mit diesem Schiff wolle das russische Künstlerehepaar Ilya und Emilia Kabakov Menschen verschiedener Kontinente, Kulturen und Identitäten verbinden, indem sie diese aktiv in das Projekt einbeziehen. Seit Juli 2017 würden die Vorbereitungen für die Installation in Rostock laufen. „Im kollektiven Entstehungsprozess des Schiffes soll der Respekt gegenüber fremden Kulturen und Ideen sowie die Akzeptanz der Unterschiede vermittelt werden“, betonte Neumann.

Auf dem IGA-Gelände der Stadt werde das rund 20 Meter lange und 5,5 Meter breite Holzschiff gebaut. Die Kosten schätzte Neumann auf rund 250 000 Euro. Die Einweihung ist für den Mecklenburg-Vorpommern-Tag am 19. Mai vorgesehen, das Schiff soll dann bis Oktober in Rostock liegen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. „Ich werbe für ein Land, indem alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion und Hautfarbe friedlich miteinander leben können“, sagte sie. An der Installation sind Schulen, Kindergärten, Vereine, Unternehmen und kirchliche Einrichtungen beteiligt.

Auf der Biennale in Venedig 2005 wurde das „Ship of Tolerance“ erstmals realisiert und ist seither an mehreren Orten weltweit zu sehen gewesen.

Lesen Sie diesen Beitrag auch direkt auf Monopol Online.

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Ilya and Emilia Kabakov review – Russia’s great escape artists https://www.galerie-breckner.de/the-guardian-ilya-and-emilia-kabakov-review-russias-great-escape-artists/ Mon, 06 Nov 2017 11:50:50 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=7984 Down a murky corridor hung with old overcoats is a narrow gap in the wall. You stand sardine-tight with your neighbour to see into the cramped chamber beyond. Here the walls are papered with optimistic posters of Soviet life, but the furnishings are abysmal and the floor thick with old rubble. Whoever lived here has gone, leaving nothing but a strange contraption of springs and straps dangling from the roof.

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Down a murky corridor hung with old overcoats is a narrow gap in the wall. You stand sardine-tight with your neighbour to see into the cramped chamber beyond. Here the walls are papered with optimistic posters of Soviet life, but the furnishings are abysmal and the floor thick with old rubble. Whoever lived here has gone, leaving nothing but a strange contraption of springs and straps dangling from the roof. Look up and you realise it must be some kind of makeshift ejector, for there is a spectacular hole in the ceiling.

The Man Who Flew Into Space from His Apartment is based on the communal Moscow flat where Ilya Kabakov once lived. It is a one-room catharsis. All the deprivation endured by millions of Russians through the 20th century is crowned with an exhilarating vision of escape (and a jab at the Soviet space race too). If only it was not so impossible, this collective dream.

Kabakov was born in the former Ukrainian SSR in 1933. He is a poet of a painter, a storyteller of a sculptor and, with his wife, Emilia (born 1945, also in the Ukraine), a pioneer of the total installation. This famous piece, from 1985, grew into a historic masterpiece called Ten Characters, shown when the Kabakovs had managed to emigrate to New York in 1988. Each character had a room in what amounted to two walk-through apartments: the man so short he wanted everybody else to hunch over; the talentless artist who got masses of official work; the tenant who never threw anything away. You can see his cell at Tate Modern, every object labelled and displayed in case he lost the memories associated with a lifetime’s junk, into which he has vanished.

‘Exhilarating’: The Man Who Flew into Space from His Apartment, 1985 by Ilya and Emilia Kabakov.
The Man Who Flew into Space from His Apartment, 1985 by Ilya and Emilia Kabakov. Photograph: Andrew Dunkley/© Tate

Ilya Kabakov is almost as much a writer as an artist. His characters exist in words too, very often in tense monologues hammered out on old typewriters. Madmen from Gogol, as written by Chekhov. Sometimes these people are artists, or would-be artists, like Sedykh, who sees little white men walking around his apartment night and day. He builds a tall glass cabinet strung with wires, in the hope of enticing them to linger long enough to be seen for more than a moment. He succeeds.

It’s a marvellous sight: strings of tiny figures, some ascending, some descending, like a modernist vision of the afterlife. Other little men appear throughout the show, dotted in corners, or becoming suddenly visible through telescopes in a darkened chamber apparently glowing with planets. Look closely into outer space, however, and what do you see: a parallel universe of crowded Soviet apartments.

This art is tragicomic, and often mordant. Forced to work under a pseudonym in the 1970s, when his art had become too controversial, Ilya Kabakov began to invent alter egos. Most piquant is the official socialist realist painter commissioned to produce thriving scenes of collective farms and modern high-rise cities. Alas the commission falls through and the canvases decline in storage. Years later, to cheer himself up, the artist tries gluing flowers to the pictures and calling them the Holiday series. But the flowers are just fading sweet wrappers that can’t conceal the banality beneath. The result is absurd and yet sinister too, invoking the fate of the many Soviet painters who fell out of favour.

Kabakov’s own career as a painter fills many rooms of this enormous show, starting with a self-portrait from 1962 in aviator’s headgear, in which one senses both the tribute and the sardonic rebuke to the sky-high aspirations of the Russian avant garde. It’s not long before his painting turns conceptual. A football player kicks a bright yellow suprematist disc into a halcyon blue expanse above the place name “Uglich”, in 1964; Uglich’s hydroelectric plant was built by starving gulag prisoners: art versus reality. In the 70s he paints text-based parodies of party documents and Soviet literature, as well as Masonite works where nameless faces and objects appear buried beneath the surface.

Holiday #8, 1987 by Ilya Kabakov.
Holiday #8, 1987 by Ilya Kabakov. Photograph: © Ilya & Emilia Kabakov

In one work, the objects have broken free. Two builder’s shovels emerge from a realist depiction of a vast construction site. Lettered across the canvas is a long list of all the promised schools and hospitals that will be completed by December 1979. Kabakov’s picture was painted four years later. The shovels are here, and not there; work, by implication, hasn’t even begun.

Lately, Ilya Kabakov has been playing games with paintings that fuse trompe-l’oeil collage with Soviet visual cliche. Too many of these canvases weaken a survey – the Kabakovs’ first in this country – which could have been epochal. And although they are geniuses of theatrical mise-en-scene, there are only four large-scale installations here and none of the Kabakov’s magnificent films.

Still, even their smallest scenarios are potent. Look down, God-like, into the roofless model of a Russian apartment and you see that all the rooms incorporate doorless toilets. So plausible is this miniature reconstruction that people have asked the artists whether it is some sort of ethnographic record, rather than a metaphor: most Russians live in a toilet.

In one cavernous gallery the red tail-lights of a lifesize train give the illusion of departing along tracks disappearing into darkness. We’ve missed the train. Abstract paintings lie shattered along the route, again invoking all those artists purged by Stalin. Soviet horror bleeds into universal nightmare. A glowing sign on the back of the train repeats the show’s title: Not Everyone Will Be Taken Into the Future.

And this train has frightening associations with other crimes against humanity. Ilya Kabakov’s mother was Jewish.

The show’s centrepiece – its soul – is a tribute to this beloved woman in the form of a labyrinthine corridor, hung with nostalgic photographs of Mother Russia alongside typed extracts from her harrowing autobiography. The contrast between landscape and life – the starvation, antisemitism, homelessness, violence and penury she endured – is shattering. The journey through this dim maze, increasingly narrow, is both melancholy and profoundly compelling, until at last you come upon the source of the low requiem that fills the air. Or so you think. For the cramped cell at the heart of this apartment is empty too. All that’s left is an old cleaner’s broom.

Lesen Sie diese interessante Ausstellungsrezension auch auf The Guardian.

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Ausstellung: Ilya und Emilia Kabakov: Not Everyone Will be Taken Into the Future https://www.galerie-breckner.de/ausstellung-ilya-und-emilia-kabakov-everyone-will-taken-th-future/ Mon, 11 Sep 2017 10:19:38 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=7673 Ilya und Emili Kabakov gehören zu den berühmtesten Künstlern ihrer Generation. Sie sind bekannt für ihre großtechnischen Installationen und die Verwendung von fiktiven Persönlichkeiten in ihrer Kunst. Dabei kritisieren sie die Konventionen der Kunstgeschichte und greifen auf die visuelle Kultur der ehemaligen Sowjetunion zurück.

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Ilya Kabakov The Man Who Flew Into Space From His Apartment 1985 Centre Georges Pompidou, Paris. Musée national d'art moderne/Centre de Création industrielle. Purchase, 1990 © Ilya & Emilia Kabakov

Ilya Kabakov The Man Who Flew Into Space From His Apartment 1985 Centre Georges Pompidou, Paris. Musée national d’art moderne/Centre de Création industrielle. Purchase, 1990 © Ilya & Emilia Kabakov

Ilya und Emili Kabakov gehören zu den berühmtesten Künstlern ihrer Generation. Sie sind bekannt für ihre großtechnischen Installationen und die Verwendung von fiktiven Persönlichkeiten in ihrer Kunst. Dabei kritisieren sie die Konventionen der Kunstgeschichte und greifen auf die visuelle Kultur der ehemaligen Sowjetunion zurück – von trüben Kommunalwohnungen bishin zur Propagandakunst und ihren höchst optimistischen Darstellungen des sowjetischen Lebens – ihre Werk richten sich an universelle Vorstellungen von Utopie und Phantasie; Hoffnung und Angst.

Die Ausstellung zeigt die unglaubliche künstlerische Reise der Kabakovs von den frühen Gemälden, Zeichnungen, Alben und bildhauerischen Arbeiten, die Ilya in seinem Moskauer Atelier in den 1960er Jahren als „inoffizieller“ Künstler anfertigte, bis zu seinem Umzug nach New York Ende der 80er Jahre – ein Wendepunkt, der den Beginn seiner Zusammenarbeit mit Emilia auf umfassende und oft großflächige Installationen markierte. Dazu gehören architektonische Modelle realisierter und nicht realisierter utopischer Projekte sowie öffentliche Skulpturen.

Zum ersten Mal werden drei große und selten ausgestellte „total“ Installationen präsentiert: The Man Who Flew into Space from His Apartment 1985, Labyrinth (My Mother’s Album) 1990 und Not Everyone Will Be Taken Into the Future 2001.

Die Ausstellung wird von der Tate Modern in Zusammenarbeit mit der Eremitage, St. Petersburg und der Tretjakow-Galerie, Moskau organisiert.

Ausstellung:
Ilya und Emilia Kabakov: Not Everyone Will be Taken Into the Future
18. Oktober 2017 – 28. Januar 2018

Tate Modern
Bankside
London SE1 9T

 

 

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EIN BILD FÜR BILD: Ilya und Emilia Kabakov https://www.galerie-breckner.de/ein-bild-fur-bild-ilya-und-emilia-kabakov/ Mon, 15 May 2017 17:30:34 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=7053 Der hundertste Jahrestag der Oktoberrevolution war in Russland kein Anlass zu großer Feier. Er wurde geradezu mit Schweigen bedacht. Fraglos galt es zu vermeiden, alte Dämonen zu wecken und die Jugend auf Gedanken zu bringen? In der UdSSR der 70er […]

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Der hundertste Jahrestag der Oktoberrevolution war in Russland kein Anlass zu großer Feier. Er wurde geradezu mit Schweigen bedacht. Fraglos galt es zu vermeiden, alte Dämonen zu wecken und die Jugend auf Gedanken zu bringen? In der UdSSR der 70er und 80er Jahre war die rote Fahne allgegenwärtig und stets begleitet von Schlagwörtern, die eine strahlende Zukunft verhießen, an die niemand mehr wirklich glaubte.

Ilja Kabakov – der 1992 zu seiner Ehefrau Emilia in die USA zog und seither gemeinsam mit ihr für die Werke verantwortlich zeichnet – kannte diese Verhältnisse und legte die Hand auf die konkrete Realität einer kleinkrämerischen Bürokratie, die, um nur ein Beispiel zu nennen, dem Elend der kommunalen Wohnungen mit einer Anhäufung von Vorschriften, Listen, moralischen Empfehlungen und Protokollen begegnete. Sein genialer Schachzug: Er versuchte sich nicht durch frontale Angriffe und offene Kritik wider das Regime zu stellen, sondern bediente sich höchstgradiger Ironie. Seine Gemälde – und später seine Installationen – beschreiben lediglich mithilfe der an den Akademien gelehrten post-cézanneschen Technik den Alltag des Sowjetlebens. Kabakovs Anverwandlung sowjetischer Bildsprachen und Ausdruckungsformen speist sich aus einer tiefen Reflexion über die Gefahren und Abwege des Sozialismus. Gebrannte Kinder, was die Fehlentwicklungen des sowjetischen Kommununismus betrifft, stellen sich Ilja und Emilia Kabakov heute Fragen über die Revolution.

Jede neue Generation denkt Veränderung in Gestalt von Revolution, nicht Evolution. Scharen junger Leute beflügelt die Hoffnung, eine gerechtere Welt zu erbauen, und sie schwingen die rote Fahne, Symbol der Freiheit und des Endes der Unterwerfung unter einen Tyrannen oder das Geld. Die jungen Revolutionäre werden getragen von ihrem Ideal und halten sich fest an ihre Fahnen, um neuen Horizonten entgegenzufliegen.

Ein jeder ergreift seine Fahne wie ein Künstler, der sein mit der Vergangenheit aufräumendes Manifest schwingt. Die moderne Kunst entstand im Takt donnernder Erklärungen, flammender Proklamationen und markiger Manifeste. Sie alle verkündeten eine neue Ära, die den Bruch mit der alten Welt besiegeln würde. Dem Künstler steht es frei, eine formale Revolution zu vollbringen, indem er mit seinem Werk eine neue Weltanschauung darlegt. Individuen in großer Zahl dazu zu bewegen, sie zu teilen, ist jedoch weitaus schwieriger. Revolutionen sind langsam und langwierig, brauchen manchmal ein oder zwei Jahrhunderte, bis sie Gestalt annehmen – was der Lebensdauer einer Schildkröte entspricht. Die Schildkröte lebt um so länger, je langsamer sie ist und je mehr sie sich schont, weshalb sie auf chinesischen Grabmalen die Unsterblichkeit versinnbildlicht, auf der eine Stele errichtet wird.

Die visuelle Rhetorik der Sowjetkultur bevorzugte in ihrer Bildsprache die aufsteigenden Diagonalen, die den Vorwärtsmarsch zu einem in himmlischen Höhen angesiedelten Ideal anzeigen. Doch folgen die Fahnenträger und die Schildkröten einem gefährlich abschüssigen Pfad, der wenig Gutes verheißt.

Ein Text von Jean-Hubert Martin








Ilya & Emilia Kabakov
On The Way to Communism

Entstehungsjahr: 2017
Technik: Siebdruck
Blattformat (HxB): 69 x 51 cm
Motivformat (HxB): 56 x 39,5 cm
Auflage: 100 arab. num. Exemplare zzgl. 20 AP

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Projekt: Ilya und Emilia Kabakov – Ship Of Tolerance https://www.galerie-breckner.de/projekt-ship-tolerance-ilya-und-emilia-kabakov/ Wed, 26 Apr 2017 10:32:59 +0000 http://www.galerie-breckner.de/?p=6787 In einer weltpolitisch schwierigen Lage hat das international renommierte Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov mit seinem Ship of Tolerance ein Gemeinschaftswerk und Symbol für Offenheit und Akzeptanz entworfen. Mit der Sprache der Kunst wollen die beiden Künstler Kinder, Ju-gendliche und […]

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Ship of Tolerance, Zug (Schweiz), 2016 © Zug Tourismus / Fotografie Daniel Hegglin

Ship of Tolerance, Zug (Schweiz), 2016 © Zug Tourismus / Fotografie Daniel Hegglin

In einer weltpolitisch schwierigen Lage hat das international renommierte Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov mit seinem Ship of Tolerance ein Gemeinschaftswerk und Symbol für Offenheit und Akzeptanz entworfen. Mit der Sprache der Kunst wollen die beiden Künstler Kinder, Ju-gendliche und Erwachsene verschiedener Konti-nente, Kulturen und Identitäten verbinden. Das 2005 in der Oasenstadt Siwa in Ägypten exemp-larisch erstmals präsentierte Ship of Tolerance war 18 Meter lang, trug einen 11 Meter hohen Mast und wurde von einem Segel aus über hun-dert einzeln bemalten Tüchern geschmückt. Seit 2005 reist das Projekt um die ganze Welt mit Stationen in Venedig (2009), St. Moritz (2010), Sharjah (2010), Miami (2011), Havanna (2012), Moskau (2013), New York (2013) und Zug (2016). Mit dem konzeptuellen Kunstwerk wollen Ilya und Emilia Kabakov Respekt gegenüber fremden Kulturen und Ideen vermitteln sowie das unterschiedliche Verständnis von Toleranz lehren.

The Ship of Tolerance, Havanna (Kuba), 2012 © Kabakov

The Ship of Tolerance, Havanna (Kuba), 2012 © Kabakov

Im Rahmen des Projekts arbeiten Ilya und Emilia Kabakov immer mit lokalen Kindergärten, Schulen, Ausbildungszentren und Kunstinstitutionen zusammen. In den verschiedenen Klassen soll im Unterricht das Thema Toleranz sowie Werte anderer Kulturen, Rassen und Ideen diskutiert und behandelt werden. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen ca. drei Wochen lang von Lehrern, Kunstvermittlern und freiwilligen Helfern unterstützt. Anschließend werden ihre Botschaften zu Toleranz und Respekt in gemalten Segelbildern verewigt. Am Ende wird eine Auswahl der bemalten Tücher zu einem Mosaiksegel zusammengenäht. Zur gleichen Zeit wird das Holzschiff von Assistenten der Künstler und einer lokalen Schreinerei erbaut. Während des Schiffbaus können sich Passanten vor Ort über das Projekt und seine Botschaft informieren oder ihr mitgebrachtes Essen am Table of Tolerance freundschaftlich teilen.

Das nächste Ship of Tolerance wird am 25. Mai 2017 in Rom unter dem Patronat vatikanischer Institutionen feierlich eröffnet. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.shipoftolerance.org

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