Über zwei Landstreicher: Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein

Veröffentlicht am 12. Mai 2020, aktualisiert am 04. Juni 2020 unter Aktuell, Aktuelles, Andreas Mühe, Ausstellungen

Ausstellung, Skulpturenforum Hermann Noack, Wladimir und Estragon.  Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein

Geschichte und ihre Traumata, Leben und Tod, Erinnerung und Vergessen: Themen, die das Sujet von Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein prägen. Der Fotograf und der Maler sind schon lange befreundet. Für die Doppelschau “Vladimir & Estragon: Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein” im Skulpturenforum Hermann Noack schließen sie sich nun auch künstlerisch zusammen. Die Ausstellung, die auf Samuel Becketts Theaterstück “Warten auf Godot” rekurriert, wird am 15. Mai in Berlin eröffnet.

Für ihr gemeinsames Projekt in Berlin bringen der deutsche Fotograf und der französische Maler jeweils Teile eines Werkkomplexes aus ihrem aktuellen Schaffen zusammen. Während Mühe sein vielbeachtetes Projekt “Mischpoche” weiterführt und hierfür neu entstandene Porzellanskulpturen präsentiert, stellt Bornstein dem einen Ausschnitt aus seinem Porträtzyklus „Another Heavenly Day“ sowie Gemälde aus der Serie “Vaterfigur” gegenüber.

Veranstaltet wird die Ausstellung von Avitall Gerstetter und Samuel Urbanik, die sich mit ihrem Salon Avitall und anderen Projekten dafür engagieren, jüdische Kultur als authentischen, wichtigen Teil der Berliner Gesellschaft erlebbar zu machen.


Vladimir & Estragon. Andreas Mühe und Emmanuel Bornstein
Eröffnung
15. Mai 2020, 12:00 – 20:00 Uhr | Ausstellung 18. Mai – 12. Juli 2020
Skulpturenforum Hermann Noack, Am Spreebord 9a, 10589 Berlin

Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie hier.

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