Ausstellung: ZERO im Martin-Gropius-Bau

Veröffentlicht am 29. Januar 2015, aktualisiert am 15. März 2017 unter Ausstellungen, Termine, ZERO

Plakat zur Ausstellung in der Galerie Schmela 1961. ZERO. Copyright Guggenheim. Foto Till Breckner.

Plakat zur Ausstellung in der Galerie Schmela 1961. ZERO. Copyright Guggenheim. Foto Till Breckner.

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin ist die zweite international hochkarätige Station der „ZERO-Feier-lichkeiten“, die im Oktober 2014 mit einer Ausstellung im Solomon R. Guggenheim Museum in New York begannen und im Sommer 2015 im Stedelijk Museum, Amsterdam, zu Ende gehen.

50 Jahre nach Gründung der ZERO-Bewegung widmet sich die Berliner Ausstellung vom 21. März bis 8. Juni 2015 sowohl den ZERO-Protagonisten Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker als auch ihnen nahe-stehenden internationalen Künstlern wie Yves Klein, Lucio Fontana, Enrico Castellani oder Christian Megert und solchen, die man hier in sehenswerten Arbeiten wiederentdecken kann wie Hermann Goepfert, Oskar Holweck oder Hans Salentin. Die ausgewählten, insgesamt 40 künstlerischen Positionen, darunter 11 aus Deutschland, verbindet ein formaler und konzeptioneller Bezug zu den Ideen der ZERO-Gründer. Im Zentrum stehen Hauptwerke der internationalen ZERO-Bewegung von 1957 bis 1967. Die Düsseldorfer ZERO Foundation präsentiert dafür in Berlin rund 200 Werke – es ist die wohl umfassendste ZERO-Ausstellung in Deutschland, die es bisher gab. Sie zeigt, wie Licht in Medien wie Malerei, kinetischer Kunst, Installationen, Performances, Filmen und Publikationen eingesetzt wurde.

Im Rahmen der Ausstellung wird das öffentliche Begleitprogramm DYNAMO – neben der ästhetischen Erfahrung mit den ZERO-Werken in der Ausstellung – einen synästhetischen Zugang zu Kunst und Kultur bieten. Ein wissenschaftliches Symposium, gemeinsam mit der Akademie der Künste konzipiert, wird von sinnlich‐ästhetischen Programmen mit Musik, Film, Tanz und Poesie flankiert. Die Zeitung DYNAMO read mit Beiträgen von Künstlern, Theoretikern, Architekten und Musikern schlägt eine Brücke von der Nachkriegsavantgarde in die Jetztzeit und beweist, wie aktuell und spannend ZERO und die Zeit nach ZERO immer noch sind.

 

ZERO - Ausstellung im Martin Gropius Bau Berlin

ZERO – Ausstellung im Martin Gropius Bau Berlin

ZERO Die internationale Kunstbewegung der 1950er und 60er Jahre

Martin-Gropius-Bau Berlin

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

vom 21.3.-8.6.2015

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 10 –19 Uhr

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