Ausstellung: Uecker im K20 Düsseldorf

Veröffentlicht am 17. März 2015, aktualisiert am 10. September 2015 unter Ausstellungen, Günther Uecker, Termine

Günther Uecker, Ausstellungsplakat zur Ausstellung im K20. Foto © Ingrid von Kruse, Hamburg, Bonn 2015

Günther Uecker, Ausstellungsplakat zur Ausstellung im K20. Foto © Ingrid von Kruse, Hamburg, Bonn 2015.

Die Kunstsammlung NRW K20 ehrt mit ihrer ersten Ausstellung im neuen Jahr den Künstler Günther Uecker. Jenseits der weltberühmten „Nagelreliefs“ präsentiert sich ein vielschichtiges, zwischen Politik und Poesie, Papier und Installation, Bühnenbild und Klangkunstwerk wechselndes Werk.

60 Arbeiten aus 50 Jahren werden vom 7. Februar bis 10. Mai 2015 im K20 zu sehen sein. Darunter zentrale Werkkomplexe wie das Terrororchester, der Brief an Peking, die Verletzungsworte, eine Sandmühle sowie Geschriebene Bilder. Selbstverständlich begegnet man auch den Nagelreliefs, die wie eine Biografie in Bildern, eine Momentaufnahme künstlerischer und physischer Befindlichkeiten darstellen. Anlass der Ausstellung ist der 85. Geburtstag des Künstlers am  13. März 2015.

„Aus einer gegenwärtigen Perspektive heraus richtet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in dieser Ausstellung den Blick auf die verschiedenen Facetten des sehr umfangreichen Werkes von Günther Uecker. Der gebürtige Mecklenburger (* 1930 in Wendorf) war einer der künstlerischen Protagonisten, der als Augenzeuge und sensibler Beobachter den kulturellen Umbruch im zunächst zweigeteilten Nachkriegsdeutschland mit vorangetrieben hat. Mit der Präsentation wird die komplexe künstlerische Haltung dieses außergewöhnlichen Künstlers veranschaulicht. Eine konzentrierte Auswahl einzelner Werkblöcke soll die Fülle der Arbeiten bändigen helfen. Dennoch ist ein tieferer Einblick in die Lebendigkeit, die Verwandlung von Sprache in Bilder, die globale Ausrichtung und die unerschöpfliche Energie Ueckers möglich“, heißt es in der Pressemitteilung der Kunstsammlung zur Ausstellung. Und weiter: „‘Wo die Sprache versagt, da beginnt das Bild‘. Dieser Satz Ueckers zieht sich durch die Jahrzehnte seiner Kunstproduktion. Mit immer wiederkehrenden Motiven wie Spiralen und Reihungen oder Materialien wie Stein, Sand, Erde, Asche schafft es Uecker, minimalistische Vokabeln als universal lesbare Sprache in die Köpfe seiner Betrachter zu pflanzen. Hier sucht ein Künstler den Dialog mit dem Betrachter – und findet ihn überall auf der Welt.“

 

Uecker

Kunstsammlung NRW K20

Grabbeplatz 5

40213 Düsseldorf

 

Ausstellung vom 7.2.-10.5.2015

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 – 18 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm, mehr unter: http://www.kunstsammlung.de/entdecken/ausstellungen/uecker.html

 

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