70 Jahre “DIE ZEIT” – Premiere der Skulptur “Hora” von Markus Lüpertz

Markus Lüpertz - Skulptur "Hora" - 70 Jahre "DIE ZEIT"

Markus Lüpertz – Skulptur “Hora” – 70 Jahre “DIE ZEIT”

Markus Lüpertz Skulptur anlässlich des 70. Geburtstages der Wochenzeitung DIE ZEIT

Exklusiv zum 70. Jubiläum der ZEIT erscheint eine besondere, streng limitierte Skulpturen-Edition des bedeutenden Gegenwartskünstlers Markus Lüpertz. Seine Figur »Hōra« – griechisch für »Zeit« – spiegelt weitaus mehr als ein »Zeit-Porträt« wider: Sie ist eine Auseinandersetzung mit der fundamentalen Bedeutung des Begriffes. So symbolisiert das Stundenglas zu den Füßen der »Hōra« Vergänglichkeit, der darauf liegende Granatapfel das Zeichen der Unsterblichkeit – ein Widerspruch, der die Extreme der Zeit darzustellen vermag. Noch weitere Details transportieren Lüpertz´ Botschaft, wie sie sich ebenso in vielen anderen Werken wiederfindet: die Personifikation eines Wortes in all seinen Bedeutungsfacetten.

Markus Lüpertz zählt zu den einflussreichsten deutschen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Werke werden weltweit in zahlreichen namhaften Museen gezeigt, so war er u.a. 1982 Teilnehmer der documenta VII in Kassel. Zudem prägte er als Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie von 1988 bis 2009 die Hochschullandschaft entscheidend mit. Zum umfangreichen Œuvre des Künstlers gehören neben Gemälden und Grafiken ebenso Zeichnungen und Skulpturen sowie Bühnenbilder und Kirchenfenster.

 

»Hōra«

Es ist kein Porträt, das Markus Lüpertz mit seiner Figur »Hōra« der ZEIT zum Jubiläum gewidmet hat. Der Künstler setzt sich vielmehr mit der umfassenden Bedeutung des Begriffes »Zeit« auseinander, die sich jenseits des Irdischen befindet. So präsentiert sich seine »Hōra« ohne Kopf: die Zeit steht über dem Individuum.

Ihren Titel erhält die Figur vom griechischen Wort für »Zeit«, ihre Form ähnelt der antiker Skulpturen: Die Hüfte leicht ausgestellt, der rechte Arm angewinkelt und bis zur Schulter erhoben, der linke hingegen in strikter Betonung der Senkrechten nach unten weisend, steht diese weibliche Figur in klassisch-antiker Körperhaltung vor ihren Betrachtern.

Markus Lüpertz setzt sich mit seiner Skulptur jedoch einmal mehr über eine zu enge Deutung nach antiken Vorbildern hinweg und erschafft seine eigene ideen- und mythenreiche Figurine: Das Stundenglas zu ihren Füßen, Vergänglichkeit symbolisierend, und der darauf liegende Granatapfel, ein Zeichen der Unsterblichkeit, stehen im Widerspruch und stellen zugleich die Extreme der Zeit dar. Auch der Stab in der Rechten, der in der Kunst zuweilen als Symbol für die Auferstehung verwendet wird, gehört dieser Kategorie von Bedeutungsträgern an, während der nach unten zeigende linke Arm als narratives Element fungiert. Mit der farbreichen Bemalung, mit der Markus Lüpertz seine Bronze per Hand überzieht, transferiert der Künstler die Malerei in ein neues Medium. Für Lüpertz bilden Skulpturen die Erweiterung einer Oberfläche, sie tragen seine Malerei in den Raum.

Auch handwerklich ist diese Skulptur ein Meisterwerk. Die Originalvorlage wurde von Markus Lüpertz aus Gips geformt und anschließend in der renommierten Düsseldorfer Kunstgießerei Schmäke gegossen. Jede Figur wird vom Künstler persönlich handbemalt.

Details zur »Hōra«

Maße:                   49,0 x 25,0 x 16,5 cm (H x B x T)

Material/Technik:    Bronze, handbemalt

Jahr:                     2016

Signatur:               in Plinthe monogrammiert und nummeriert

Auflage:                45 Exemplare, zzgl. e.a.

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