Making Of: Günther Uecker’s „Unalphabetische Zeilen – Nobelpreisbibliothek“

Making Of Günther Uecker’s „Unalphabetische Zeilen – Nobelpreisbibliothek“ 2012

In der Sprache der Kunst Günther – Die Nobelpreisbibliothek

Der Künstler Günther Uecker hat sich in seinem Werk früh mit der symbolischen Kraft der Sprache befasst. Viele Arbeiten verwenden einzelne Worte, andere zeigen ein Schrift-Bild aus grafischen Konstanten. Wie in der Schrift, gehört das Serielle, fortwährend sich Wiederholende zu den ästhetischen Grundfesten seiner Kunst. Und wie die Dichtung setzt auch Uecker auf Konzentration, Gefühl, Wahrhaftigkeit. Jetzt hat Günther Uecker für jedes Buch dieser außergewöhnlichen Nobelpreisbibliothek einen individuellen Einband geschaffen. Entstanden sind 20 einzigartige Zeichnungen aus essentiellen Bildfakturen wie Fläche, Raum, Punkt und Linie. Das ist Sprache in einem anderen künstlerischen Aggregatzustand.

Greifbare Zeichen – Die Skulpturen-Edition

Seine Installationen und Objekte umschreiben die Verwundbarkeit der Materien und Elemente. Für diese Edition nimmt Günther Uecker den einzelnen Nagel jedoch vor allem als gestaltendes, Spuren wie Erinnerungen hinterlassendes Medium auf. Konvenabel zur Verwendung ergeben die Abdrücke im Material ein mit Händen greifbares, lesbares Zeichensystem, das an die in Tontäfelchen geprägte Keilschrift frühester Kulturen erinnert. Die Buchstützen-Edition ist nicht nur für die Nobelpreisbibliothek, sondern für jede Art von Literatur bestens geeignet. Bestehend aus je 2 Objekten, im Boden vom Künstler signiert.

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