Kunstwerk: Markus Lüpertz – Echo des Poseidon

Vor dem enthüllten „Echo des Poseidon“: Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG; Gerhard Schröder, Bundekanzler a.D.; Prof. Markus Lüpertz, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Duisburgs OB Sören Link (v.l.n.r.). Foto © duisport / Rolf Köppen

Vor dem enthüllten „Echo des Poseidon“: Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG; Gerhard Schröder, Bundekanzler a.D.; Prof. Markus Lüpertz, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Duisburgs OB Sören Link (v.l.n.r.). Foto © duisport / Rolf Köppen

Im Beisein von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wurde am 27. Mai 2016 Markus Lüpertz‘ Bronze-Skulptur „Echo des Poseidon“ auf der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort der Öffentlichkeit übergeben.

Rund 200 geladene Gäste nahmen am 27. Mai 2016 an der Enthüllung der inklusive Sockel gut 10 Meter hohen Bronze-Skulptur „Echo des Poseidon“ auf der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort teil. Die Laudatio sprach Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder, der vor allem den wohl gewählten Ort hervorhob: „Allein schon die Position des Poseidon ist eindrucksvoll. Von einem fünf Meter hohen Sockel wird er schwebend sein Element, das Wasser, beobachten. Auch bei Hochwasser steht der Meeresgott auf sicherem Posten.“ Markus Lüpertz selbst betonte: „Das ist der ideale Platz mit dieser erstaunlichen Ruppigkeit. Ich hatte die Insel dank der Kulisse mit Fluss und Brücke immer im Blick – ein Traum“.

Verhüllt - Skulptur ECHO DES POSEIDON von Markus Lüpertz, Mercatorinsel. Duisburg-Ruhrort (c) Foto Galerie Breckner, 2016

Verhüllt – Skulptur ECHO DES POSEIDON von Markus Lüpertz, Mercatorinsel. Duisburg-Ruhrort (c) Foto Galerie Breckner, 2016

Lüpertz‘ Skulptur ist eine Art Palimpsest eines Teils seines „Herkules“, der seit 2010 in 85 Meter Höhe auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen steht. Denn zwar verwendete er für die Duisburger Arbeit dessen Gussformen für den Kopf, veränderte jedoch diesen in Ausdruck, Mimik und Bemalung deutlich. Insofern lässt sich der Titel der Duisburger Skulptur – „Echo des Poseidon“ – gerade auch als Hinweis auf diese Verbundenheit beider Werke interpretieren, zum Nordsternpark und dem „Herkules“ sind es von der Mercatorinsel nur rund 30 km.

Markus Lüpertz, ECHO DES POSEIDON, Mercatorinsel, Duisburg-Ruhrort (c) Foto Galerie Breckner, 2016

Markus Lüpertz, ECHO DES POSEIDON, Mercatorinsel, Duisburg-Ruhrort (c) Foto Galerie Breckner, 2016

 

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