Kunstwerk: Arnulf Rainer – Kreuzradierungen – 2013

Arnulf Rainer – Kreuz – Violett – 2013
Kaltnadelradierung auf Magnesium
Format (H x B): 50 x 40 cm
Auflage: 20 Exemplare zzgl. 4 ex. Art., zzgl. 2 h.c.

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Arnulf Rainer
– Kreuz-Blaugrün – 2013
Kaltnadelradierung auf Magnesium
Format (H x B): 50 x 40 cm
Auflage: 20 Exemplare zzgl. 4 ex. Art., zzgl. 2 h.c.

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Arnulf Rainer wird vor allem mit den bereits in den 1950er Jahren erstmals aufkommenden Übermalungen oder, wie es vielleicht stimmiger lauten müsste, Überdeckungen identifiziert. Als eines der wichtigsten Motive gilt bei Arnulf Rainer das Kreuz. Dabei be- und überarbeitet der Künstler kreuzförmige Druckplatten, was bis zu einer vollkommenen Überdeckung der in der Form eingeschlossenen Fläche führen kann. Rainer nennt diese Arbeiten, die sich vergleichbar auch in der Malerei finden, „Kruzifikationen“. Das Kreuzmotiv ist seit 1956 im Werk – auch in der Grafik – belegt. Interessant ist, wie prozesshaft der Künstler den Umgang mit dem Material und der Aktion des Zeichnens (Gravierens) gestaltet. So kommt es vor, dass er eine Platte über viele Stufen der Verdichtung hinweg immer wieder in Probedrucken sichert. Dabei bleibt die Grundform der Platte erhalten, die darauf liegende Zeichnung jedoch verändert sich, gerade so, als ginge es dem Künstler mit jedem Schritt um die Überwindung der eigenen Arbeit. Für den Druck einer Auflage wichtig war/ist aber nicht nur der Zustand der Gravur, d.h. der Zeichnung. Auch die Farbauswahl für die Edition kommt nicht geringe Bedeutung zu. Das erkennt man sehr gut im Vergleich der beiden Blätter „Kreuz violett“ und „Kreuz blaugrün“. Sie stammen erkennbar von derselben Druckplatte, und doch evozieren beide Blätter nicht zuletzt durch ihre Farbigkeit ganz verschiedene Emotionen.

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