Katharina Sieverding erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2017

Katharina Sieverding, KUNST UND KAPITAL, 2014, C-Print, Acylic, Steel, 190 x 125 cm, © Katharina Sieverding: VG Bild-Kunst, Foto: © Klaus Mettig, VG Bild-Kunst

Katharina Sieverding erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2017. Der Käthe-Kollwitz-Preis wird seit 1960 jährlich von der Akademie der Künste Berlin an eine/n bildende/n Künstler/in für ein Werk oder die künstlerische Gesamtleistung verliehen.

Katharina Sieverding hat mit ihren Arbeiten seit den 1960er Jahren das Zeitalter der großformatigen Fotokunst eingeleitet, heißt es in der Begründung der Jury. In ihren komplexen Arbeiten wird der Betrachter immer wieder mit der „Identität als Individualität und Dividualität und als kollektives Individuum“ konfrontiert. Neben der Fotografie stand auch der Film von Anfang an im Fokus ihres Schaffens, zum Beispiel in monumentalen raumbezogenen Multi-Channel-Projektionen oder Fotoserien.

Die in Prag geborene Künstlerin weckte das besondere Interesse der Akademie der Künste durch ihre grundsätzliche Auseinandersetzung mit der künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen für Produktionsprozesse und der Rezeption der Kunst. Bewusst vereint Sieverding in ihren Kunstwerken den Aspekte des Archivierens und des kulturellen Gedächtnisses, Selbstreflexion, das Politische, die Provokation, das Analytische sowie den Einfluss der Massenmedien und neuester Technologien auf das Individuum. Besonders ihr Umgang mit dem Politischen zeichnet sie als Käthe-Kollwitz-Preisträgerin 2017 aus.

Der Käthe-Kollwitz Preis wird im Juli 2017 in Berlin verliehen. Anlässlich der Preisvergabe zeigt die Akademie eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Katharina Sieverding, die seit den späten 1960er Jahren entstanden sind.

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