Günter Wallraff und Galerie Breckner sammeln für neues Heim für Wohnungslose

Für eine Lesung aus seiner Reportage „Unter null“ war der Journalist und Autor Günter Wallraff am 14. November zu Gast in der Galerie Breckner. Am eigenen Leib erlebte Günter Wallraff, wie sich das Leben auf der Straße anfühlt. Der Journalist und Schriftsteller hielt gestern in der Galerie Breckner ebenfalls eine Lesung. Galerist Till Breckner lud ihn ein, aus seinen Reportagen zur Obdachlosigkeit vorzulesen. Schon in den 60er-Jahren trampte Wallraff durch Deutschland und Skandinavien und machte sich ein Bild von Einrichtungen für Obdachlose. „Ich habe mich immer mit Menschen verbunden gefühlt, die nicht dazugehören“, sagt der 72-Jährige. „Unter allen anderen fühle ich mich fremd.“ Etwa 60 Gäste lauschten der Geschichte, wie er seinen Verleger kennenlernte, indem er einige hungrige Obdachlose auf einen Empfang in einem Nobelhotel einlud – zum Entsetzen seiner damaligen Freundin. „Wenn man etwas aufdeckt, dann hat man auch die Verantwortung, es zu ändern“, sagt Wallraff. Nach der Lesung konnten die Gäste in der Galerie 18 gespendete Gemälde kaufen. Der fünfstellige Erlös geht an den Verein „kunst hilft geben“, der unter anderem ein neues Obdachlosenzentrum in Köln plant.

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