Der verlorene Kunstschatz von Günther Grass in der Galerie Breckner

Jörg-Philipp Thomsa (Direktor Günter Grass-Haus, Lübeck), Prof. Markus Lüpertz und Till Breckner (v. l. n. r.) © Foto: Kaspar Achenbach

Jörg-Philipp Thomsa (Direktor Günter Grass-Haus, Lübeck), Prof. Markus Lüpertz und Till Breckner (v. l. n. r.) © Foto: Kaspar Achenbach

Am Sonntag, den 5. März 2017 fand in der Galerie Breckner in Kooperation mit dem Kultursalon der Rheinischen Post, die Vernissage zu der Ausstellung „Don’t fence me in. Günter Grass – Frühe Bilder“ statt. Eine Schau der besonderen Art, die sich dem lange verschollenen Frühwerk des Nobelpreisträgers Günter Grass widmete. Einst Student an der Düsseldorfer Kunstakademie, hat Grass die Kunstwerke in den 1950er Jahren unter der Treppe seiner Düsseldorfer Studentenwohnung vergessen und erst 2013 entdeckte sein Nachmieter Eckehard Pellecioni diesen kostbaren Schatz wieder. Nun war er nach über fünfzig Jahren zum ersten Mal wieder in Düsseldorf zusehen.

Prof. Markus Lüpertz © Foto: Kaspar Achenbach

Prof. Markus Lüpertz © Foto: Kaspar Achenbach

Die Eröffnung war ein voller Erfolg. Zuerst begrüßte RP-Kulturchef Lothar Schröder die Gäste und berichtete von einem Rekord bei den Anmeldungen: 500 wollten dabei sein, leider kam die Hälfte nur unter. Anschließend hielt Markus Lüpertz eine bewegende Rede über seine gemeinsame Zeit mit Grass an der Düsseldorfer Kunstakademie und ihrer geteilten Liebe sowohl zur bildenden Kunst als auch zur Literatur. „Für mich war er ein Bohémian, der den lebenslangen Beweis geführt hat, dass Kunst ihm über die Schriftstellerei hinaus wichtig war“, so Lüpertz über Grass.

Dr. Lothar Schröder (Leiter der Kulturredaktion, Rheinische Post) © Foto: Kaspar Achenbach

Dr. Lothar Schröder (Leiter der Kulturredaktion, Rheinische Post) © Foto: Kaspar Achenbach

Auch Jörg-Philipp Thomsa, der Leiter des Günter Grass-Hauses in Lübeck, gab einen Einblick in sein persönliches Verhältnis zu dem 2014 verstorbenen Schriftsteller. Ein weiteres Highlight war die Lesung des Schauspielers Thomas Krause, der die zahlreichen Zuhörer mit zwei Grass-Gedichten und Auszügen aus der viel beachteten Autobiographie „Beim Häuten der Zwiebel“ verzauberte. Am Ende wurden die Zeichnungen, Aquarelle und Skulpturen von den Besuchern in Ruhe bestaunt und die vielen Kunst- und Literaturfreunde gedachten gemeinsam an den Nobelpreisträger. Die vom 5. März bis zum 25. März 2017 gezeigte Ausstellung war eine Übernahme aus dem Günter Grass-Haus in Lübeck.

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