Ausstellung: Otto Piene in der Akademie Galerie Düsseldorf

Otto Piene
20.10.2018 – 20.01.2019
Mittwochs – Sonntags, 12.00 bis 18.00 Uhr

Otto Piene (Laaspe 1928 – Berlin 2014) studierte – nach einem Jahr in München – von 1950 bis 1953 an der Kunstakademie Düsseldorf. 1958 begründete er mit seinem früheren Kommilitonen Heinz Mack ZERO. 1961 schloss sich ihnen Günther Uecker als dritter Mitbegründer an. Von Düsseldorf ausgehend entstand in rascher Folge eine gesamteuropäische Kunstbewegung, in der die Überwindung des Tafelbildes mit der Eroberung des Raumes und der Einbeziehung von Licht, Luft, Wasser, Feuer, Himmel, Wüste usw. als künstlerischen Materialien und Ausdrucksbereichen einherging. ZERO wurde zur ersten Kunstbewegung der Nachkriegszeit, mit der Kunst aus Deutschland und damit die Kunstakademie Düsseldorf und das Rheinland erneut weltweite Wirkung erzielte. Mehrere Überblicksausstellungen, darunter im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, im Martin-Gropius-Bau in Berlin, im Stedelijk Museum, Amsterdam, und im Sabancı Museum, Istanbul, erhoben die ZERO-Bewegung in den letzten Jahren zu einer der beachtesten künstlerischen Erscheinungen der Gegenwart.

Otto Pienes Œuvre wurde noch nie institutionell in Düsseldorf gezeigt. Die Ausstellung umfasst drei Lichtinstallationen, die nach mehreren Jahrzehnten erstmals rekonstruiert werden, darunter „Ständig aufgehende Sonne“ (Dortmund 1967), Entwürfe, Gouachen, Dokumente und Filme der Sky Art sowie die letzten Feuerbilder von Otto Piene aus dem Jahr 2014. Sie entstand in Kooperation mit dem Otto Piene Estate, Massachusetts, und Elizabeth Goldring-Piene, sowie mit dem Otto Piene-Archiv im Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo Otto Piene von 1968 bis 1994 mit großer internationaler Beachtung am Center for Advanced Visual Studies wirkte (ab 1974 als dessen Direktor). Sie wird kuratiert von Joe Ketner, Henry and Lois Foster Chair in Contemporary Art Theory and Practice am Emerson College, Boston, unter Mitarbeit von Günter Thorn. Beide Persönlichkeiten haben langjährig und eng mit Otto Piene gearbeitet.“

 

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