Ausstellung: Jörg Immendorff – Für alle Lieben in der Welt

14. September 2018 – 27. Januar 2019
Jörg Immendorff – Für alle Lieben in der Welt
Haus der Kunst, München

Ab dem 14. September 2018 zeigt das Haus der Kunst in München eine großangelegte Retrospektive des Düsseldorfer Künstlers Jörg Immendorff. Etwa 200 Arbeiten aus allen Schaffensphasen zeichnen in Themenschwerpunkten und Schlüsselbildern die Entwicklungen des Werkes und Wirkens „Für alle Lieben in der Welt“ nach – so verspricht es die titelgebende Widmung des 2007 verstorbenen Künstlers.

Neben sehr bekannten Gemälden veranschaulichen einige, nur selten präsentierte Leihgaben das mehr als vier Jahrzehnte umspannende Schaffen des ehemaligen Beuys-Schülers. Seit den 1960er Jahren lehnt sich Jörg Immendorff in den verschiedensten Medien gegen die deutsche Politik der Vergangenheit und Gegenwart auf. In der Ost-West-Problematik – Berliner Mauer, Teilung Deutschlands, atomares Auf- und Wettrüsten oder RAF – findet Jörg Immendorff seine Schlüsselthemen der 70er Jahre. Seinen Durchbruch feiert er 1972 mit der Teilnahme an der „documenta 5“ und der Biennale in Venedig 1976. Ein Jahr später folgt der Einstieg in seinen berühmten Café Deutschland-Zyklus, für den ihn die Kritik als Vertreter eines neuen, politischen und hoch individuellen Realismus lobt.

Bis zu seinem Tod beschäftigt sich Jörg Immendorff neben politisch motivierten Arbeiten auch mit den Grenzen zwischen Utopie und Wirklichkeit, in denen Ideen über Zeit und Raum, die Veränderungen des Zeitgeschehens und der Rolle der Kunst miteinander im Dialog stehen.

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