Ausstellung: Franziska Stünkel & Kai Wiesinger „Creep Stories“

Kai Wiesinger – Hypophyse I

Franziska Stünkel & Kai Wiesinger – Creep Stories

– 17.02. bis 17.03.2013 –

Kunstraum Gewerbepark-Süd Hilden

→ www.gewerbepark-sued.de

„Creep Stories“, Franziska Stünkel und Kai Wiesinger im Kunstraum Gewerbepark-Süd.

Franziska Stünkel und Kai Wiesinger stellen vom 17. Februar bis 17. März im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64 in Hilden aus.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 17. Februar, um 11:00 Uhr von Bürgermeister Horst Thiele in Anwesenheit der Künstlerin Franziska Stünkel eröffnet.

Die Filmregisseurin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel verfolgt seit über zwei Jahren ein fotografisches Ausstellungsprojekt mit dem Titel „more than seven billion stories“, das bundesweit von namhaften Galerien mit Erfolg gezeigt wurde. Die fotografischen Werke sind in verschiedenen Städten in China, Europa, den USA und Afrika entstanden. Spiegelungen in Schaufensterscheiben bilden für Franziska Stünkel den visuellen Ausgangspunkt, um der Faszination von Vielfalt und Gleichzeitigkeit Ausdruck zu verleihen. Die fotografischen Arbeiten sind nicht digital nachbearbeitet, sie sind als authentischer Moment belassen und beglaubigen so die uns real umgebenden Verdichtungen unterschiedlichster Lebensgeschichten auf dieser Erde. „Wenn ich in mir unbekannten Ländern fotografiere ist dies letztlich eine Suche danach, was uns als Menschen eint. Es sind universelle Gefühle, aus denen über sieben Milliarden individuelle Lebensgeschichten erwachsen.“ 2009 wurde Franziska Stünkel mit dem „Audi-Art-Award für Fotografie“ ausgezeichnet. Die Filme von Franziska Stünkel liefen auf über 100 Filmfestivals in 19 Ländern. In New York wurde ihr der „Best New Director Award“ verliehen.

Franziska Stünkel – All The Stories

Der Schauspieler Kai Wiesinger fotografiert schon seit seinen Kindertagen. Heute ist die Fotografie vor allem „eine weitere Ausdrucksform für mich als Künstler“ sagt Wiesinger. Denn in der Fotografie ließe sich noch unmittelbarer weitergeben, was einem am Herzen liege. Damit zählt Kai Wiesinger wie seine Kollegen Armin Müller-Stahl, Manfred Krug oder – international – Gary Oldman zu den so genannten Doppelbegabungen; Künstler, die neben der einen Profession auch in anderen erfolgreich sind (Oldman ebenfalls als Fotograf, Müller-Stahl und Krug als Musiker und Autoren). Seine Arbeiten für die Ausstellung mit dem Titel „Creep“ wirken wie im Rausch aus Körper in Bewegung und Geschwindigkeit entstanden. „Diese Arbeiten sind ganz nahe an dem, was ich mit Fotografie erreichen will“, sagt Kai Wiesinger. „Ich möchte mit diesen Bildern zeigen, dass wir und die Welt um uns herum nicht unbedingt so sind wie wir uns und sie wahrnehmen. Unser Gehirn bildet Konzepte, die wir für bare Münze nehmen und somit glauben wir zu wissen was ist – doch die mit der Kamera eingefangene Reflektion des Lichtes zeigt uns hier etwas anderes als wir erwarten.“

Die Ausstellung „Creep Stories“ ist nicht die erste Zusammenarbeit von Franziska Stünkel und Kai Wiesinger. Neben einer gemeinsamen Ausstellung bislang, veröffentlichten sie im Frühjahr 2012 ein gemeinsames Fotokunstbuch (Edition Jenny Falckenberg-Blunck, Verlag Guberg, ISBN 978-3-943061-11-6).

Die Ausstellung ist dann bis zum 17. März montags bis freitags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, samstags und sonntags von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu besichtigen. Am Sonntag, 24. Februar und Sonntag, 10. März, jeweils um 15:00 Uhr, führt der Kunsthistoriker Frank Schablewski durch die Ausstellung.

Als besonderes Highlight wird es am Samstag, 9. März, um 15.30 Uhr, ein Kunstcafé in Form einer Podiumsdiskussion mit den Künstlern Franziska Stünkel und Schauspieler Kai Wiesinger geben. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Pressedienst Hilden

 

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