Als Künstler ein Humanist – Günther Uecker wird 86!

Günther Uecker

Günther Uecker

Im vergangenen Oktober wurde Günther Uecker der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Doch für den Düsseldorfer Künstler, der am 13. März seinen 86. Geburtstag feiert, geben derlei Auszeichnungen und Ehrungen keineswegs Anlass zum Ruhestand.

Es muss in der Generation selbst begründet liegen, derer, die um 1930 in eine Welt hineingeboren wurden, die alsbald  ganz nah an den Abgrund taumeln sollte und sich beinahe ihr eigenes Grab schaufelte, dass vor allem sie Künstler von so großer Kreativität in Wirkkraft hervorgebracht hat. Vielleicht sind es ja gerade diese existentiellen, bewusst durchlebten Erfahrungen der frühen Kinder- und Jugendjahre, die Künstler wie Günther Uecker, Otto Piene, Heinz Mack oder aber Gerhard Richter auch im Alter von über 80 Jahren im positiven Sinne unstet, vor allem jedoch wachsam gegenüber der Zeit und dem Moment sein lassen?!

Und so arbeitet Günther Uecker, der sich zunächst mit seiner Beteiligung an der ZERO-Bewegung und später vor allem durch seine großen Bildwerke und Installation, die geprägt sind von einem tiefen, schon beinahe körperlich erlebbaren Humanismus, in die Kunstgeschichte nicht nur unseres Landes fest eingeschrieben hat, auch heute noch an neuen Ideen. Dabei steht die Würde des Einzelnen stets im Mittelpunkt, und damit sowohl die Schönheit als auch die Verletzlichkeit des Menschen wie des Planeten, auf dem wir leben. Im Juli 2016 eröffnet die Kunsthalle Rostock die Ausstellung „Günther Uecker – der geschundene Mensch“, wo dieses eindrucksvolle Kunstwollen angeschaut werden kann.

Das Team der Galerie Breckner wünscht Günther Uecker zu seinem 86. Geburtstag alles erdenklich Gute, viel Gesundheit, Energie, Freude! Zugleich bedanken wir uns für viele wunderbare gemeinsame Projekte, Ausstellungen und Editionen.

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